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Pressemeldung
Nr. 62 / 2011
08. Februar 2011 : Couragierte Studentinnen für Madame Courage - Studierende der Uni Osnabrück entwarfen textile Kunstwerke
Farbenfrohe Hüte im Miniaturformat neben Fotos von Queen Elizabeth II. verdeutlichen ihr Faible für Kopfbedeckungen. Und ein Längsschnitt durch Leinwände symbolisiert die Lebensringe der Malerin Paula Modersohn-Becker. Solche textilen Kunstwerke sind bis zum 5. März im Osnabrücker Forum am Dom zu sehen. In feierlichem Rahmen wurde vor Kurzem die Ausstellung »Textile Frauenbilder für Madame Courage« eröffnet. Rund zwanzig Studentinnen des Fachgebietes Textiles Gestalten der Universität Osnabrück stellten ihre textilen Interpretationen couragierter Frauen aus Politik, Mode, Kunst und dem öffentlichen Leben zugunsten des Förderprojektes Madame Courage Osnabrück aus.
Farbenfrohe Hüte im Miniaturformat neben Fotos von Queen Elizabeth II. verdeutlichen ihr Faible für Kopfbedeckungen. Und ein Längsschnitt durch Leinwände symbolisiert die Lebensringe der Malerin Paula Modersohn-Becker. Solche textilen Kunstwerke sind bis zum 5. März im Osnabrücker Forum am Dom zu sehen. In feierlichem Rahmen wurde vor Kurzem die Ausstellung »Textile Frauenbilder für Madame Courage« eröffnet. Rund zwanzig Studentinnen des Fachgebietes Textiles Gestalten der Universität Osnabrück stellten ihre textilen Interpretationen couragierter Frauen aus Politik, Mode, Kunst und dem öffentlichen Leben zugunsten des Förderprojektes Madame Courage Osnabrück aus.
Das Förderprojekt ermöglicht alleinerziehenden Studierenden der Osnabrücker Hochschulen, denen keine anderen finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen, durch eine zeitlich befristete Förderung den Studienabschluss. Träger des Projektes ist der Sozialdienst katholischer Frauen, Kooperationspartner sind die Universität Osnabrück und die Hochschule Osnabrück. Durch die Förderung konnte seit der Gründung 2009 bereits zwei alleinerziehenden Studentinnen der Abschluss ihres Studiums ermöglicht werden.
Die Textildesignerin Eva Dankenbring, Lehrbeauftragte des Fachgebietes Textiles Gestalten, verlieh den Zuschauerinnen Einblicke in die verwendeten Techniken und Materialien. Die Studentinnen nutzten diese, um Waris Diries Leben in zwei grundverschiedenen Welten, Coco Chanels Aufbegehren gegen einengende Frauenmode oder eine bedeutsame Erkenntnis im Leben Maria Montessoris, die zur Entwicklung der Montessoripädagogik führte, zu symbolisieren.
In einer Performance stellten drei Studentinnen das Leben einzelner Frauen dar. Die Studentin Michelle Neuhaus präsentierte mit ihrem Exponat wie Agnes Neuhaus durch Fürsorge und Hilfe für Frauen in prekären Lebenslagen die Gründung des heutigen Sozialdienstes katholischer Frauen initiierte. «Ich bin froh über diese Ausstellungsmöglichkeit und den intensiven gemeinsamen Lernprozess den wir durch diese Organisation und Umsetzung erleben konnten«, so Dankenbring.
»Auch für Frauen in der Kirche heute ist noch sehr viel Luft nach oben« stellte Dr. Daniela Engelhard, Leiterin des Seelsorgeamtes im Bistum Osnabrück, in Ihrer Begrüßungsrede fest. Auch die Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt zeigte sich in ihrer Rede sichtlich begeistert über das kreative Engagement: »Die couragierten Studentinnen werden mit diesem innovativen Projekt auch noch in ferner Zukunft von sich Reden machen«, so Groskurt.
»Eine kostenlose Nutzung des Ausstellungsbereiches im Forum am Dom und die Kreativität der Studentinnen machen eine solch öffentlichkeitswirksame Veranstaltung erst möglich«, erklärt Jessica Upritchard, Leiterin des Servicebüros für studierende Eltern der Universität. »Auf diese internen Ressourcen und eine breite Unterstützung in Osnabrück sind wir angewiesen, da sich unser Projekt ausschließlich durch Spenden finanziert.«
Weitere Informationen
Jessica Upritchard, Universität Osnabrück
Servicebüro für studierende Eltern
Neuer Graben 19/21, 49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4686
jessica.upritchard@uni-osnabrueck.de
