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Pressemeldung

Nr. 11 / 2011

13. Januar 2011 : »Das Andere und das Eigene« - Uni Osnabrück: Prof. Nikolaus Lang, Künstler, und Prof. Dr. Detlef Hoffmann, Kunsthistoriker, im Dialog

Am Mittwoch, 26. Januar, wird um 18 Uhr wird der Künstler Nikolaus Lang in der Universität Osnabrück im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Detlef Hoffmann über seine Arbeiten in Europa und Übersee berichten. Die Veranstaltung findet im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp, statt. Da bei vielen Arbeiten von Lang textile und sachliche Überreste eine große Rolle spielen, richten diese Veranstaltung die Fachgebiete Textiles Gestalten und Sachunterricht aus.

Am Mittwoch, 26. Januar, wird um 18 Uhr wird der Künstler Nikolaus Lang in der Universität Osnabrück im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Detlef Hoffmann über seine Arbeiten in Europa und Übersee berichten. Die Veranstaltung findet im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp, statt. Da bei vielen Arbeiten von Lang textile und sachliche Überreste eine große Rolle spielen, richten diese Veranstaltung die Fachgebiete Textiles Gestalten und Sachunterricht aus.

Nikolaus Lang, Jahrgang 1941, hat in Japan und Australien künstlerisch gearbeitet. In Australien erlernte er, der selber eine Ausbildung zum Bildhauer in Oberammergau absolviert hat, von den Aborigines ihre Techniken in der Holz- und Fellbearbeitung. Mit diesen Methoden entstanden berühmte Arbeiten wie »Taking the Dingos out« (1986/89), »Wearing somebody’s jacket« (1986/89) oder »Prehistoric stone implements« (1986/89). In künstlerischer Praxis realisierte er in einer Zeit, bevor die Globalisierung in aller Munde war, Objekte, die von dem Spannungsverhältnis Europas und Australiens leben. Während man sich den intellektuellen Zugriff als europäisch begründet vorzustellen hat, sind viele Formen der Präsentationen von den Aborigines geprägt.

Lang sichert so gleichermaßen Spuren europäischen Bewusstseins und die Naturverbundenheit der australischen Ureinwohner. Dass er sich auf diese Weise nicht nur den fremden Welten Australiens und Japans annähert, sondern damit gleichzeitig auch die eigene Umgebung erforscht, zeigt seine vom Lenbachhaus in München angekaufte Arbeit über den Grundbauernhof der Geschwister Götte in der Nähe von Oberammergau. Neuerlich hat er sich wieder mit diesem Thema auseinandergesetzt, als der Grundbauernhof abbrannte. Das was das Feuer übrig gelassen hatte, präsentierte er in einer großen Ausstellung in Murnau.

Für das Gespräch mit Nikolaus Lang konnte der Kunsthistoriker Prof. Dr. Detlef Hoffmann gewonnen werden, der mit dem Künstler schon ähnliche öffentliche Gespräche geführt und über das Thema Spurensicherung publiziert hat.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Universität Osnabrück
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften
Fachgebiet Textiles Gestalten
Seminarstraße 33-34, 49074 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4217, Fax +49 541 969 4887
baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de