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Pressemeldung
Nr. 218 / 2010
05. Juli 2010 : Das Konzept der Metapher - Vortrag des amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Gibbs an der Universität Osnabrück
Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Osnabrück beschließt seine Vortragsreihe »Kognition & Poetik« für das laufende Semester am Mittwoch, 7. Juli, ab 18 Uhr mit einem Vortrag des amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Raymond Gibbs (UC Santa Cruz) zum Thema »Die Verkörperung der Einbildungskraft« (Embodiment in the Metaphorical Imagination). Die öffentliche Veranstaltung findet im Alten Kreishaus (Neuer Graben 40, Raum 112) statt, der Eintritt ist frei.
Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Osnabrück beschließt seine Vortragsreihe »Kognition & Poetik« für das laufende Semester am Mittwoch, 7. Juli, ab 18 Uhr mit einem Vortrag des amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Raymond Gibbs (UC Santa Cruz) zum Thema »Die Verkörperung der Einbildungskraft« (Embodiment in the Metaphorical Imagination). Die öffentliche Veranstaltung findet im Alten Kreishaus (Neuer Graben 40, Raum 112) statt, der Eintritt ist frei.
»Wir freuen uns, mit Raymond Gibbs einen der derzeit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der konzeptuellen Metaphorik nach Osnabrück bringen zu können«, so der Institutsleiter Prof. Dr. Alexander Bergs. Das Konzept der Metapher wird gemeinhin als ein stilistisches Ausdrucksmittel innerhalb literarischer Texte verstanden und ist als solches seit Langem Gegenstand der literaturwissenschaftlichen Forschung. Seit einigen Jahren ist es ebenso zu einem festen Bestandteil kognitionswissenschaftlicher und linguistischer Untersuchungen geworden. »Erste Ansätze zeigen, dass auch unser Denken, der Gebrauch von Sprache und damit unsere alltägliche Kommunikation entschieden von metaphorischer Konzeptbildung bestimmt werden«, so Bergs.
Raymond Gibbs lehrt und arbeitet an der University of California Santa Cruz. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der experimentellen Psycholinguistik und der Kognitionswissenschaft, wo er sich vor allem der theoretischen Erfassung des Zusammenspiels zwischen Sprache, Denkprozessen und körperlicher Konstitution befasst.
Zu seinen einflussreichen Arbeiten gehören »Intentions in the Experience of Meaning« (1999) und »The Poetics of Mind: Figurative Thought, Language, and Understanding« (1994).
Weitere Informationen
Prof. Dr. Alexander Bergs, Universität Osnabrück,
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft,
Neuer Graben 40, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4255,
abergs@uni-osnabrueck.de
