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Pressemeldung
Nr. 255 / 2010
01. September 2010 : »Deutschland und Polen in der Europäischen Rechtsgemeinschaft« - Deutsch-Polnische Juristentagung 2010 am European Legal Studies Institute der Universität Osnabrück
Das European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück ist von Donnerstag, 9. bis Samstag, 11. September Gastgeber der Deutsch-Polnischen Juristentagung 2010. Unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, des Justizministers der Republik Polen Krzyszof Kwiatkowski und der Polnischen Rechtsanwaltskammer werden Juristen beider Nationen, aber auch aus anderen europäischen Staaten in Osnabrück zusammenkommen, um den rechtswissenschaftlichen Diskurs zwischen den beiden Ländern zu vertiefen.
Das European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück ist von Donnerstag, 9. bis Samstag, 11. September Gastgeber der Deutsch-Polnischen Juristentagung 2010. Unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, des Justizministers der Republik Polen Krzyszof Kwiatkowski und der Polnischen Rechtsanwaltskammer werden Juristen beider Nationen, aber auch aus anderen europäischen Staaten in Osnabrück zusammenkommen, um den rechtswissenschaftlichen Diskurs zwischen den beiden Ländern zu vertiefen.
Unter dem Leitthema »Deutschland und Polen in der Europäischen Rechtsgemeinschaft« widmet sich die Tagung insbesondere Fragen des Vermögens-, des Familien- und des Erbrechts sowie der europäischen Rechtsangleichung auf diesen Gebieten. Eingeladen sind nicht nur Rechtswissenschaftler aus Deutschland und Polen, sondern auch Anwälte, Notare, Richter und Angehörige anderer Institutionen, die sich mit dem Europäischen Privatrecht und der deutsch-polnischen Rechtsvergleichung auseinandersetzen.
»Wir hoffen ganz besonders auch auf die Teilnahme junger Juristen«, so Dr. Arkadiusz Wudarski, Organisator der Jahrestagung und Habilitand bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christian von Bar. »Ziel der Tagung ist nicht nur der wissenschaftliche Austausch, sondern gerade auch das Knüpfen von persönlichen Kontakten zwischen den Nationen.« Dafür bietet sich besonders auch vor Tagungsbeginn das »Forum der jungen deutschen und polnischen Juristen« an.
An der Universität Osnabrück kommt dem polnischen Recht bereits seit einiger Zeit eine besondere Bedeutung zu. Am ELSI werden derzeit polnische Juristen promoviert und habilitiert. Im Rahmen der Vertiefung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit wurde im Juni ein Kooperationsvertrag zwischen der Universität Osnabrück und der Schlesischen Universität zu Katowice unterzeichnet. Während der Tagung ist die Unterzeichnung eines weiteren Kooperationsvertrags mit der Jan Dlugosz Universität in Częstochowa vorgesehen. Die Tagung wird an dieser Partneruniversität über das Internet live zu verfolgen sein. »Es ist unser großer Wunsch, dass sich diese Kontakte während der Tagung intensivieren, erläutert Wudarski.
Die Tagung und die Erweiterung des Bestandes der Bibliothek des European Legal Studies Institute um polnische Rechtszeitschriften werden aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.
Weitere Informationen auch zu den Partnern des Deutsch-Polnischen Juristentages 2010 sind im Internet unter der Adresse www.elsi.uni-osnabrueck.de/1334_DEU_Barrierefrei.htm zu finden. Das Tagungsbüro kann per E-Mail unter dptagung@uos.de erreicht werden.
Weitere Informationen
Dr. iur. Arkadiusz Wudarski, Universität Osnabrück,
Stipendiat der Humboldt-Stiftung,
European Legal Studies Institute,
Süsterstraße 28, 49074 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 4023
Arkadiusz.Wudarski@uni-osnabrueck.de
www.elsi.uni-osnabrueck.de/1334_DEU_Barrierefrei.htm
