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Pressemeldung

Nr. 221 / 2011

08. Juni 2011 : Diagnostik und Psychotherapie: Eine schwierige Beziehung? - Universität Osnabrück lädt Fachöffentlichkeit zum Gastvortrag von Prof. Dr. Jürgen Margraf ein

Mit Prof. Dr. Jürgen Margraf wird im Rahmen eines Gastvortrags an der Universität Osnabrück am Donnerstag, 16. Juni, um 19 Uhr einer der derzeitigen psychologischen Spitzenwissenschaftler Deutschlands referieren. Der Vortrag findet in der Kolpingstraße 7, Raum E01/E02, statt und richtet sich an alle, die im psychotherapeutischen, medizinischen oder psychosozialen Bereich tätig sind.

Mit Prof. Dr. Jürgen Margraf wird im Rahmen eines Gastvortrags an der Universität Osnabrück am Donnerstag, 16. Juni, um 19 Uhr einer der derzeitigen psychologischen Spitzenwissenschaftler Deutschlands referieren. Der Vortrag findet in der Kolpingstraße 7, Raum E01/E02, statt und richtet sich an alle, die im psychotherapeutischen, medizinischen oder psychosozialen Bereich tätig sind.

Margraf ist nicht nur für seine herausragenden, vielfach interdisziplinär angelegten Forschungsprojekte international bekannt, sondern auch seit Jahren beratend aktiv in gesundheitspolitisch relevanten Fragen zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung. In diesem inhaltlichen Spannungsfeld von Ursachen- und Therapieforschung bei psychischen Störungen und gesundheitspolitischen Problemstellungen verspricht sein Vortrag zur Bedeutung von Diagnostik in der Psychotherapie spannende und praxisrelevante Informationen.

Bereits im Rahmen seiner bisherigen Professuren für Klinische Psychologie und Psychotherapie an den Universitäten Berlin (FU), Dresden und Basel hat Margraf seit 1992 an den dortigen Standorten maßgeblich die Forschung zu psychischen Störungen vorangetrieben und kontinuierlich zur Verbesserung der Versorgungslage beigetragen. Seit März 2010 hat er eine Alexander von Humboldt-Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum inne. Im Rahmen dieser Professur, die als höchstdotierter deutscher Forschungspreis gilt und erstmalig an einen Psychologen ging, entstand ein Behandlungs- und Forschungszentrum für psychische Gesundheit, an dem interdisziplinäre Ursachen- und Interventionsforschung unter Einbezug der gesamten Lebensspanne betrieben wird. Prof. Margrafs wissenschaftliche Exzellenz fand nicht zuletzt 2010 durch seine Aufnahme in die Akademie der Naturforscher Leopoldina der Nationalen Akademie der Wissenschaften Ausdruck.

Die Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie der Universität Osnabrück unter Leitung von Prof. Dr. Karl Heinz Wiedl organisieren regelmäßig Gastvorträge mit dem Ziel, den Transfer aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen in die Praxis sowohl für in Ausbildung befindliche Psychotherapeuten als auch erfahrene Kollegen aus dem psychotherapeutischen, medizinischen und psychosozialen Bereich zu fördern.

Die poliklinische Psychotherapieambulanz der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Schöttke trägt in enger Verzahnung mit den Weiterbildungsstudiengängen zur deutlichen Verbesserung der hiesigen Versorgungslage der Behandlung psychisch erkrankter Erwachsener - in Kooperation mit dem Kinderhospital Osnabrück auch von Kindern und Jugendlichen - bei. Seit 2002 wurden unter Begleitung erfahrener Supervisoren von Ausbildungsteilnehmern der Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie 1300 Erwachsene und fast 600 Kinder und Jugendliche therapiert. Im April 2012 startet ein neuer Ausbildungsjahrgang der Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Karl Heinz Wiedl, Universität Osnabrück
Fachbereich Humanwissenschaften
Institut für Psychologie
Knollstraße 15, 49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4695
wiedl@uni-osnabrueck.de