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Pressemeldung
Nr. 116 / 2012
14. Mai 2012 : Die Entwicklung von Frühwarnsystemen für Tsunami - Uni Osnabrück: Potsdamer Geoinformatiker hält Antrittsvorlesung
Dr. Joachim Wächter, Leiter des Centre for GeoInformation Technology (CeGIT) im Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, wurde 2011 zum Honorarprofessor an das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück berufen. Am 1. Juni hält der Wissenschaftler um 14 Uhr im Physikgebäude an der Barbarastraße 7, Raum 32/109, seine Antrittsvorlesung. Sprechen wird er über »Entwicklung von Frühwarnsystemen für Tsunami – aktueller Stand und zukünftige Herausforderungen«.
Dr. Joachim Wächter, Leiter des Centre for GeoInformation Technology (CeGIT) im Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, wurde 2011 zum Honorarprofessor an das Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück berufen. Am 1. Juni hält der Wissenschaftler um 14 Uhr im Physikgebäude an der Barbarastraße 7, Raum 32/109, seine Antrittsvorlesung. Sprechen wird er über »Entwicklung von Frühwarnsystemen für Tsunami – aktueller Stand und zukünftige Herausforderungen«.
Das CeGIT entwickelt innovative und richtungsweisende IT-Systeme für eine integrative Erdbeobachtung und ein darauf aufbauendes Erdmanagement. Einen aktuellen Schwerpunkt bilden Monitoring- und Frühwarnsysteme. Hier geht es darum, Konzepte für ein intelligentes Informationsmanagement zu entwerfen und technologische Lösungen zu entwickeln. Als Beitrag zum Deutsch-Indonesischen Tsunami Frühwarnsystem GITEWS hat das CeGIT eine offene, flexible Sensor-Integrationsplattform entwickelt, die mit Sensordaten aus unterschiedlichen Quellen autonom umzugehen versteht. Darauf aufbauend wurden in dem EU-Projekt DEWS (Distant Early Warning System) neue Software-Werkzeuge für die Verbreitung von Warnmeldungen für den gesamten Indischen Ozean, einen multilingualen und multikulturellen Sprachraum, entwickelt.
Im Rahmen eines von der EU seit 2010 geförderten integrierten Projekts werden diese vielversprechenden Lösungen weiterentwickelt und unter anderem in den Mittelmeerraum transferiert. Dort sind besonders Griechenland, die Türkei und Italien sowie die Maghreb-Staaten durch Tsunami bedroht. Auch Portugal spielt in dem Projekt, das von Prof. Wächter koordiniert wird, eine wichtige Rolle.
Prof. Dr. Manfred Ehlers, Direktor des IGF, begrüßt die Verstärkung der Geoinformatik am Institut: »Mit Prof. Wächter gewinnt das IGF einen exzellenten Wissenschaftler, der die Entwicklung der Geoinformatik sowohl durch seine nationalen und internationalen Forschungsaktivitäten als auch seine Tätigkeit in wichtigen Fach- und Wirtschaftverbänden, beispielsweise in der Gesellschaft für Geoinformatik e.V. (GfGI) oder dem Deutschen Dachverband für Geoinformation e.V. (DDGI) vorangetrieben und mitgestaltet hat.«
Weitere Informationen
Prof. Dr. Manfred Ehlers, Universität Osnabrück
Institut für Geoinformatik und Fernerkundung
Barbarastraße 22b, 49076 Osnabrück
Tel. +49 541 969 3910
mehlers@igf.uni-osnabrueck.de
