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Pressemeldung
Nr. 118 / 2009
07. April 2009 : Durchgebrannte Laser - Universität Osnabrück: Antrittsvorlesung von Prof. Imlau im Fachbereich Physik
Das »Durchbrennen« einer Glühlampe nach einigen tausend Betriebsstunden ist alltäglich und gut verstanden. Welche Prozesse aber führen in einem Festkörperlaser zur Begrenzung der Lebensdauer? Mit dieser Fragestellung hat sich Prof. Dr. Mirco Imlau von der Universität Osnabrück in den vergangenen Jahren intensiv in enger Zusammenarbeit mit der Laserindustrie beschäftigt. Am Donnerstag, 16. April, wird der Physiker im Rahmen seiner Antrittsvorlesung ab 17.15 Uhr einen Einblick in die Welt von Photopolaronen geben, die in Festkörperlasern höchster Leistung als Ursache für die optische Zerstörschwelle gelten.
Das »Durchbrennen« einer Glühlampe nach einigen tausend Betriebsstunden ist alltäglich und gut verstanden. Welche Prozesse aber führen in einem Festkörperlaser zur Begrenzung der Lebensdauer? Mit dieser Fragestellung hat sich Prof. Dr. Mirco Imlau von der Universität Osnabrück in den vergangenen Jahren intensiv in enger Zusammenarbeit mit der Laserindustrie beschäftigt. Am Donnerstag, 16. April, wird der Physiker im Rahmen seiner Antrittsvorlesung ab 17.15 Uhr einen Einblick in die Welt von Photopolaronen geben, die in Festkörperlasern höchster Leistung als Ursache für die optische Zerstörschwelle gelten. Interessierte Zuhörer sind hierzu herzlich in dengroßen Hörsaal des Fachbereichs Physik, Barbarstraße 7, eingeladen.
Imlau, geboren in Bergisch Gladbach, studierte Physik an der Universität zu Köln und beschäftigte sich in seiner Promotion (1999) mit einer neuen Materialklasse für die holographische Datenspeicherung. Nach Auslandsaufenthalten in Frankreich und der Schweiz wurde er 2002 als einer der ersten Juniorprofessoren in Niedersachsen an die Universität Osnabrück berufen. Im Jahr 2005 folgte eine Gastprofessur an der Universität Wien. Von 2005 bis 2007 war er Sprecher des Transferbereichs 13 »OptischeAnwendungen oxidischer Kristalle« der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde Imlau mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Multimediapreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2005. Seit 2008 ist er Vorstandsratsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Leiter des Fachverbands Dielektrische Festkörper. Im November 2008 wurde er zum Universitätsprofessor für Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt Optik/Photonik an den Fachbereich Physik berufen. Imlau beschäftigt sich im Themengebiet der Laser-Materie-Wechselwirkung mit nichtlinear-optischen Eigenschaften von Molekülen und Festkörpern. Zu seinen besonderen Forschungsschwerpunkten zählen optisch induzierte Transportprozesse von Quasiteilchen und deren Rekombination in niedrigdimensionalen Dielektrika.
Weitere Informationen
Dekan Prof. Dr. Gunnar Borstel, Universität Osnabrück,
Fachbereich Physik,
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2660, Fax +49 541 969 2670,
dekan@physik.uni-osnabrueck.de
