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Pressemeldung
Nr. 241 / 2009
03. Juli 2009 : Entwicklung und Kultur: Narrative Szenarien - Uni Osnabrück lädt zu Gastvortrag mit Psychologen der University of Manitoba, Kanada, ein
Sprache, insbesondere Narrationen, stellen eine zentrale Dimension des Menschseins und der menschlichen Entwicklung dar. Welche entwicklungspsychologische Funktion haben Narrationen für autobiographisches Erinnern und Identitätskonstruktion? Mit dieser Frage befasst sich am Mittwoch, 8. Juli, der Psychologe Prof. Dr. Jens Brockmeier in einem Gastvortrag an der Universität Osnabrück. Die Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung »Entwicklung und Kultur« findet um 16 Uhr in der Universität, Artilleriestraße 34, Raum 68/E04, statt; die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Sprache, insbesondere Narrationen, stellen eine zentrale Dimension des Menschseins und der menschlichen Entwicklung dar. Welche entwicklungspsychologische Funktion haben Narrationen für autobiographisches Erinnern und Identitätskonstruktion? Mit dieser Frage befasst sich am Mittwoch, 8. Juli, der Psychologe Prof. Dr. Jens Brockmeier in einem Gastvortrag an der Universität Osnabrück. Die Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung »Entwicklung und Kultur« findet um 16 Uhr in der Universität, Artilleriestraße 34, Raum 68/E04, statt; die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Brockmeier befasst sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenspiel von Kultur, Psyche und Sprache. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: Schreiben bzw. Schriftsprache und dessen psychologische, kulturelle und philosophische Implikationen, Narration als psychologische, linguistische und kulturelle Form sowie dessen Funktion für autobiographisches Erinnern. In seinem Gastvortrag wird er insbesondere auf die Rolle von Narrationen für die kulturelle Konstitution personaler Identität eingehen. Ziel der Ringvorlesung ist es vor allem, auf die zentrale Rolle von soziokulturellen Faktoren für die menschliche Entwicklung einzugehen. Darüber hinaus wird die Beziehung von Kultur und Selbst aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt.
Weitere Informationen
Dr. Carolin Demuth, Dipl. Psych., Universität Osnabrück,
Fachbereich Humanwissenschaften,
Institut für Psychologie, Fachgebiet Entwicklung & Kultur,
Artilleriestrasse 34, 49076 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 3565,
cdemuth@uni-osnabrueck.de
