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Pressemeldung

Nr. 271 / 2008

15. Oktober 2008 : Frühwarnung bei Naturgefahren - Universität Osnabrück: Über 100 Teilnehmer beim Kongress und Medienworkshop der Geotechnologien – Vorstellung bundesweiter Forschungsprogramme

Mehr als vier Millionen Menschen haben bei großen Naturkatastrophen im letzten Jahrhundert ihr Leben verloren. Naturereignisse müssen aber nicht unbedingt zu Katastrophen führen. Effektive Frühwarnsysteme könnten Menschenleben retten und Schäden geringer halten. In den vergangenen Tagen kamen international renommierte Geowissenschaftler und die Mitglieder von elf über ganz Deutschland verteilten Verbundprojekten zum Themenschwerpunkt »Frühwarnsysteme« zu einem Kongress an der Universität Osnabrück zusammen. Die Projekte werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des F&E Programms Geotechnologien gefördert.

Mehr als vier Millionen Menschen haben bei großen Naturkatastrophen im letzten Jahrhundert ihr Leben verloren. Naturereignisse müssen aber nicht unbedingt zu Katastrophen führen. Effektive Frühwarnsysteme könnten Menschenleben retten und Schäden geringer halten. In den vergangenen Tagen kamen international renommierte Geowissenschaftler und die Mitglieder von elf über ganz Deutschland verteilten Verbundprojekten zum Themenschwerpunkt »Frühwarnsysteme« zu einem Kongress an der Universität Osnabrück zusammen. Die Projekte werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des F&E Programms Geotechnologien gefördert.

»Das Statusseminar war ein voller Erfolg«, so Tagungsorganisator Prof. Dr. Martin Breunig vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück. »Den Teilnehmern wurde deutlich, dass die Naturrisiken im globalen Wandel zu sehen sind. So sind Deutsche nicht nur im eigenen Land, sondern insbesondere auch im Urlaub weltweit von den Risiken betroffen.«

Neben Vorträgen gab es interessante Posterbeiträge über Frühwarnsysteme bei Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und Vulkanen. Mit seinem »Lastmile-Projekt« machte Prof. Dr. Thorsten Schlurmann (Universität Hannover) auf die wichtige »letzte Meile« bei einer Frühwarnung aufmerksam: Wie erreicht die Frühwarnung letztendlich den Menschen? Während eines Medienworkshops – organisiert vom Potsdamer Koordinierungsbüro Geotechnologien – standen die Geowissenschaftler den Journalisten Rede und Antwort. Die weltweite Zunahme von Georisiken und die Frage »Triggern Erdbeben Erdbeben?« standen hier im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Veranstaltung wurde von Dr. Ludwig Stroink und Werner Dransch (Koordinierungsbüro Geotechnologien, Potsdam) geleitet und von der Universitätsgesellschaft Osnabrück finanziell unterstützt. Weitere Information zum Themengebiet Frühwarnsysteme/ und Naturgefahren/Naturrisiken:http://www.geotechnologien.de/forschung/forsch2.12.htmlhttp://www.ak-naturgefahr.de/

Weitere Informationen

Prof. Dr. Martin Breunig, Universität Osnabrück
Institut für Geoinformatik und Fernerkundung,
Kolpingstraße 7, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4591, Fax +49 541 969 4061,
sekretariat@igf.uni-osnabrueck.de
www.igf.uni-osnabrueck.de