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Pressemeldung

Nr. 368 / 2011

02. November 2011 : Gewählt - Dermatologe der Uni Präsident von dermatologischer Fachgesellschaft

Der Dermatologe apl. Prof. Dr. Swen Malte John von der Universität Osnabrück ist anlässlich der 11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie erneut zu dessen Präsidenten gewählt worden. Die Arbeitsgemeinschaft ist die größte Fachgesellschaft unter dem Dach der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und beschäftigt sich mit berufs- und umweltbedingten Hauterkrankungen.

Der Dermatologe apl. Prof. Dr. Swen Malte John von der Universität Osnabrück ist anlässlich der 11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie erneut zu dessen Präsidenten gewählt worden. Die Arbeitsgemeinschaft ist die größte Fachgesellschaft unter dem Dach der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und beschäftigt sich mit berufs- und umweltbedingten Hauterkrankungen.

Berufliche Hauterkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen an Arbeitsplätzen in der Bundesrepublik und in den meisten Industriestaaten. An der Universität Osnabrück sind bahnbrechende Konzepte entwickelt worden, um Menschen mit berufsbedingten Hauterkrankungen die Gesundheit und den Arbeitsplatz zu erhalten; darüber hinaus können diese Maßnahmen einen großen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit gerade von Kleinbetrieben leisten durch nachhaltige Senkung des Krankenstandes. Jeder Beschäftigte in der Bundesrepublik kann sich heutzutage mit beruflichen Hauterkrankungen an seinen Hautarzt wenden, der dann alles weitere veranlassen wird.

Für John ist dies bereits die zweite Amtszeit. »Meine Wiederwahl dokumentiert den kontinuierlichen Einsatz der hier in der Universität Osnabrück für die Berufsdermatologie geleistet wird. Dieses Amt in einer klinischen Fachgesellschaft ist eine besondere Auszeichnung für einen Vertreter einer Universität, die keine medizinische Fakultät hat. Sie zeigt, inwieweit es trotzdem gelungen ist, hier in Osnabrück einen klinisch-dermatologischen Schwerpunkt in der Beratung, Behandlung und langfristigen Versorgung von Menschen mit berufsbedingten Hauterkrankungen in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und Praxen in der ganzen Bundesrepublik aufzubauen.« Diese Einschätzung Johns wird auch unterstrichen durch die Nennung der Abteilung in der aktuellen Focus Ärzteliste. »Wir werden weitermachen zum Nutzen von Menschen, die von Hauterkrankungen und Allergien an Risikoarbeitsplätzen, wie Friseurgewerbe, Gesundheitsbereich, Metall, Reinigungsbereich, Küche, nahrungsmittelverarbeitendes Gewerbe, betroffen sind. Unsere bundesweite Aktionswoche Haut & Job vom 5. bis 9. Dezember wartet mit konkreten Angeboten für Betroffene überall in Deutschland auf.«

Weitere Informationen

Prof. Dr. Joachim W. Härtling, Universität Osnabrück
Institut für Geographie
Neuer Graben 19ab, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4273
jhaertli@uni-osnabrueck.de