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Pressemeldung

Nr. 236 / 2011

16. Juni 2011 : Größer, schneller, weiter - Dem Verständnis des Gehirns auf der Spur – Öffentlicher Vortrag des Neurowissenschaftlers Konrad Paul Körding am 23. Juni

Das berühmte Mooresche Gesetz besagt, dass die Leistung eines typischen Computers sich ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. In der neurowissenschaftlichen Forschung zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Vielfältige und immer komplexere Methoden werden zur Untersuchung des Gehirns eingesetzt, um dessen Funktion besser zu verstehen. Wird das 21. Jahrhundert durch die Neuro-Revolution geprägt? Darauf versucht der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Konrad Paul Körding (Northwestern University, Chicago) in seinem öffentlichen Vortrag am Donnerstag, 23. Juni, in der Aula des Osnabrücker Schlosses eine Antwort zu geben. Die Veranstaltung in deutscher Sprache beginnt um 19 Uhr mit einer Einführung des Universitätspräsidenten Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger. Der Eintritt ist frei.

Das berühmte Mooresche Gesetz besagt, dass die Leistung eines typischen Computers sich ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. In der neurowissenschaftlichen Forschung zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Vielfältige und immer komplexere Methoden werden zur Untersuchung des Gehirns eingesetzt, um dessen Funktion besser zu verstehen. Wird das 21. Jahrhundert durch die Neuro-Revolution geprägt? Darauf versucht der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Konrad Paul Körding (Northwestern University, Chicago) in seinem öffentlichen Vortrag am Donnerstag, 23. Juni, in der Aula des Osnabrücker Schlosses eine Antwort zu geben. Die Veranstaltung in deutscher Sprache beginnt um 19 Uhr mit einer Einführung des Universitätspräsidenten Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger. Der Eintritt ist frei.

»In unserer Forschung haben wir eine große Zahl von neurowissenschaftlichen Publikationen analysiert und gefunden, dass sich die Zahl der gleichzeitig messbaren Nervenzellen alle sieben Jahre verdoppelt«, so Prof. Körding. Dieses Wachstum an Daten gehe aber nicht unbedingt mit dem Wachstum im Verständnis des Gehirns einher. Typische Methoden der Datenanalyse seien bislang auf eine kleine Zahl von Nervenzellen ausgelegt. »Um die gewaltigen Datenmengen, die in zukünftigen Experimenten gemessen werden, verstehen zu können, braucht die Neurowissenschaft neue Analysemethoden und vor allem neue Fragen«, so der Chicagoer Wissenschaftler.

Die öffentliche Vortragsveranstaltung findet im Rahmen des ersten internationalen Kongresses OCCAM 2011 (Osnabrück Computational Cognition Alliance Meeting) statt. Vom 22. bis 24. Juni diskutieren in der Hasestadt rund 100 international renommierte Wissenschaftler über das Thema »Selbstorganisation in hierarchischen Systemen«. Sie beschäftigen sich dabei mit den Mechanismen und Prinzipien der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Hirnarealen. Der Vortrag von Prof. Dr. Konrad Paul Körding wird Interessierten einen aktuellen Einblick in die wissenschaftliche Debatte ermöglichen. Veranstalter des Kongresses ist das Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Peter König, Universität Osnabrück,
Institut für Kognitionswissenschaft,
Abteilung Neurobiopsychologie,
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück,
Tel: +49 541 969 2399 oder 2407 Fax: +49 541 969 2596,
peter.koenig@uni-osnabrueck.de
www.occam-os.de/home.html