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Pressemeldung

Nr. 96 / 2011

15. März 2011 : Hautschutz ohne Grenzen - Dermatologe der Uni engagiert sich in Osteuropa für Prävention bei berufsbedingten Hauterkrankungen

»Der Schutz vor berufsbedingten Hauterkrankungen darf keine nationalen Grenzen kennen«, betont der Dermatologe von der Universität Osnabrück, apl. Prof. Dr. Swen Malte John. Als Vertreter der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) und Koordinator der Präventionskampagne »healthy skin@work« hat er am 10. und 11. März in Bukarest an der Eröffnung der Kampagne in Rumänien teilgenommen. Die rumänische Hautkampagne wendet sich mit kostenlosen Beratungsangeboten der fünf großen Universitätskliniken an Betroffene in der Bevölkerung und ist von einer großen Medienresonanz begleitet. Und auch in Bulgarien wird John die dortige Präventionskampagne begleiten.

»Der Schutz vor berufsbedingten Hauterkrankungen darf keine nationalen Grenzen kennen«, betont der Dermatologe von der Universität Osnabrück, apl. Prof. Dr. Swen Malte John. Als Vertreter der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) und Koordinator der Präventionskampagne »healthy skin@work« hat er am 10. und 11. März in Bukarest an der Eröffnung der Kampagne in Rumänien teilgenommen. Die rumänische Hautkampagne wendet sich mit kostenlosen Beratungsangeboten der fünf großen Universitätskliniken an Betroffene in der Bevölkerung und ist von einer großen Medienresonanz begleitet. Und auch in Bulgarien wird John die dortige Präventionskampagne begleiten. »Dies zeigt uns, dass die Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen ein Thema ist, das europaweit Beachtung findet«, so John.

Zum Hintergrund: Hauterkrankungen sind weltweit eine der häufigsten berufsbedingten Krankheiten. In den Industrienationen sind sie immer noch die häufigste berufsbedingte Gesundheitsstörung, die neben dem persönlichen Leiden der Betroffenen zugleich in ökonomischer Hinsicht enorme Kosten verursacht. Hier präventiv tätig zu werden, ist eines der Aufgaben vom »iDerm«, dem 2008 an der Universität Osnabrück gegründeten An-Institut für interdisziplinäre dermatologische Prävention und Rehabilitation.

Es ist bisher die international größte Institution zur Erforschung der Prävention berufsbedingter Hautkrankheiten. So werden in Osnabrück bereits seit über zehn Jahren Modelle auf allen Ebenen der berufsdermatologischen Prävention interdisziplinär entwickelt, die in verschiedenen Risikoberufen zu einer erheblichen Senkung der Erkrankungshäufigkeit geführt haben.

John: »In Rumänen und Bulgarien wären die Menschen froh, wenn es dieselben Möglichkeiten der kostenlosen hautärztlichen Beratung bei beruflichen Hautleiden wie hierzulande gäbe. Dort ist man erstaunt, dass das sogenannte Hautarztverfahren hierzulande nur wenige Menschen nutzen. Unsere Aktionswoche „Haut & Job“, die in Deutschland vom 5. bis 9. Dezember durchgeführt wird, hat das Ziel, hieran etwas zu ändern!«

Weitere Informationen

Apl. Prof. Dr. Swen Malte John, Universität Osnabrück
Sedanstraße 115, 49069 Osnabrück
Telefon: +49 541 405 1810, Fax +49 541 969 2445
sjohn@uni-osnabrueck.de