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Pressemeldung
Nr. 22 / 2009
16. Januar 2009 : »Hervorragende Unterstützung für die Forschung« - Uni Osnabrück erfolgreich bei der Einwerbung neuer Promotionskollegs
Die Promotionsausbildung an der Universität Osnabrück hat zwei neue Erfolge zu verzeichnen: Das Land Niedersachsen hat den Antrag für die Einrichtung eines neuen Graduiertenkollegs im Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) positiv beurteilt und fördert das Programm mit jährlich rund 264.000 Euro für maximal vier Jahre. Und ebenfalls vom zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert wird die Beteiligung der Universität Osnabrück an der Gründung eines niedersächsischen Promotionskollegs mit dem Titel »Erinnerung - Wahrnehmung - Bedeutung: Musikwissenschaft als Geisteswissenschaft«. Hierfür werden den beteiligten Institutionen insgesamt rund 175.000 Euro pro Jahr bereitgestellt.
Die Promotionsausbildung an der Universität Osnabrück hat zwei neue Erfolge zu verzeichnen: Das Land Niedersachsen hat den Antrag für die Einrichtung eines neuen Graduiertenkollegs im Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) positiv beurteilt und fördert das Programm mit jährlich rund 264.000 Euro für maximal vier Jahre. Und ebenfalls vom zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert wird die Beteiligung der Universität Osnabrück an der Gründung eines niedersächsischen Promotionskollegs mit dem Titel »Erinnerung - Wahrnehmung - Bedeutung: Musikwissenschaft als Geisteswissenschaft«. Hierfür werden den beteiligten Institutionen insgesamt rund 175.000 Euro pro Jahr bereitgestellt. Landesweit eingereicht wurden beim MWK 32 Anträge, acht davon wurden bewilligt. »Mit dem erfolgreichen Antrag der Kognitionswissenschaft und der Beteiligung an dem musikwissenschaftlichen Programm ist unsere Universität überproportional gut vertreten«, so die Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Beate Schücking.
Eine besondere Stärke des 2001 gegründeten IKW besteht in seinem sehr umfassenden Verständnis von Kognitionswissenschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die Erforschung des Aufbaus kognitiver Systeme und dabei insbesondere die Frage nach der Interaktion sogenannter höherer und sogenannter niederer kognitiver Fähigkeiten. Die an dem neuen interdisziplinären Kolleg beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in verschiedenen Gruppen mit Schwerpunkten in der Neurobiopsychologie, Robotik, Künstliche Intelligenz, Computerlinguistik, Persönlichkeitspsychologie sowie Philosophie. 13 besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler sollen nun die Möglichkeit erhalten, wissenschaftlich exzellente Promotionsprojekte im Rahmen eines modernen curricularen Promotionsprogramms durchzuführen. »Die Forschung in der Kognitionswissenschaft bekommt hierdurch eine hervorragende zusätzliche Unterstützung durch weitere Dissertationsprojekte. Natürlich freuen wir uns sehr über diesen Erfolg«, erläutert Prof. Dr. Peter Bosch vom IKW.
Das zweite Programm versteht sich als ein Modell der Nachwuchsförderung für kleinere geisteswissenschaftliche Fächer mit internationaler Ausstrahlung. Der neuartige Ansatz liegt darin, die Historische Musikwissenschaft in ihrem landesweiten Forschungspotential zu bündeln und alternativ zu an einzelnen Institutionen und Universitäten angesiedelten Promotionsprogrammen eine Kooperation von Professorinnen und Professoren Niedersachsens mit derselben Spezialisierung zu initiieren. Neben Osnabrück beteiligen sich an dem Programm die Universitäten in Göttingen und Oldenburg sowie die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Thematischer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Prozessen, in denen Musik durch Wahrnehmung und Erinnerung Bedeutung zugeschrieben wird, so der Osnabrücker Musikwissenschaftler Prof. Dr. Dietrich Helms.
Mit den beiden neuen Programmen intensiviert die Universität Osnabrück ihre Bemühungen um eine stärkere Strukturierung der Promotionsausbildung, die sich seit kurzem auch in der Einrichtung eines Zentrums für Promovierende (ZePrOS) widerspiegeln. »Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, weitere Promotionsstudiengänge einzuwerben. Und wir hoffen, dass sich diese Serie noch weiter fortsetzen lässt «, erklärt Schücking.»Damit zeigt sich auch, dass wir mit ZePrOS auf dem richtigen Wege sind.«
Weitere Informationen
Dr. Barbara Schwerdtfeger, Universität Osnabrück,
Dezernat für Hochschulentwicklungsplanung,
Schloss/Neuer Graben, D-49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4115,
barbara.schwerdtfeger@uni-osnabrueck.de
