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Pressemeldung

Nr. 259 / 2010

06. September 2010 : Im Kampf gegen Krankheiten des Nervensystems - Universität Osnabrück lädt zur 5. Westerberger Herbsttagung ein

Die »Westerberger Herbsttagung« ist inzwischen gute Tradition: Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Universität Osnabrück, diesmal zusammen mit der Studiengruppe »Molekulare Neurobiologie« der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM), von Donnerstag, 16. bis Samstag,18. September ein international besetztes Symposium zu den Perspektiven der molekularen Neurobiologie mit einem besonderen Fokus auf neurodegenerative Erkrankungen.

Die »Westerberger Herbsttagung« ist inzwischen gute Tradition: Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Universität Osnabrück, diesmal zusammen mit der Studiengruppe »Molekulare Neurobiologie« der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM), von Donnerstag, 16. bis Samstag,18. September ein international besetztes Symposium zu den Perspektiven der molekularen Neurobiologie mit einem besonderen Fokus auf neurodegenerative Erkrankungen. Den Festvortrag zur Stammzellthematik hält am Donnerstagabend Prof. Dr. Wieland Huttner, Direktor des Max-Planck-Instituts für Zellbiologie und Genetik (Dresden) und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates der Max-Planck Gesellschaft. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Biologie, Barbarastraße 11.

Unter dem Titel »Molecular Neurobiology: Pathways in Health and Disease« werden während der Herbsttagung neue Resultate der Forschung in Form von Vorträgen und Postern präsentiert. Dabei liegt der Fokus auch in der Förderung junger Forscher und deren Austausch mit etablierten Wissenschaftlern. Die besten Poster werden mit Posterpreisen ausgezeichnet.

»Ziel dieses Symposiums ist es nicht nur, neue Forschungsergebnisse auszutauschen, sondern darüber hinaus auch Kontakte zwischen renommierten Wissenschaftlern und Nachwuchsforschern zu knüpfen«, so der Tagungsleiter Prof. Dr. Roland Brandt von der Universität Osnabrück. Seit 2002 findet die Tagung alle zwei Jahre in der Biologie auf dem Westerberg statt. Im Vordergrund steht das Ziel, grundlegende Mechanismen verschiedener degenerativer Hirnerkrankungen wie der Alzheimer-Erkrankung besser verstehen zu lernen. Brandt: »Dabei sind vor allem in den letzten Jahren immer stärker die molekularen Mechanismen der Krankheit in den Mittelpunkt der Forschung geraten. Hierin sehen wir auch eine Chance, langfristig neue Ansätze für grundlegende therapeutische Interventionen zu entwickeln.«

Unter anderem referieren Prof. Dr. Phillip Gordon-Weeks (London), Prof. Dr. Thomas Arendt (Leipzig), Dr. Tim Hucho (Berlin), Dr. Eva-Maria Mandelkow (Hamburg), Dr. Stefan Lichtenthaler (München) und Dr. Daniela Dieterich (Magdeburg). Zu der Tagung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Erstmalig in diesem Jahr beteiligt sich die GBM an der Westerberger Herbsttagung. Die GBM e. V. ist die größte biowissenschaftliche Fachgesellschaft in Deutschland. Ihr gehören rund 5500 Mitglieder aus Hochschulen, Forschungsinstituten und der Industrie an. Ziel der Vereinigung ist die Förderung von Forschung und Lehre der Biochemie und molekularen Biowissenschaften, die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Biotechnologie und Medizin und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit.

Die Tagung ist als Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte anerkannt.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Roland Brandt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Biologie/Chemie, Abteilung Neurobiologie,
Barbarastraße 11, D-49076 Osnabrück,
Tel.: +49 541969 2338, Fax:+49 541969 2354,
brandt@biologie.uni-osnabrueck.de