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Pressemeldung
Nr. 406 / 2009
08. Dezember 2009 : Islamischer Religionsunterricht in Deutschland - Symposium zur Ausgangslage, den Erwartungen und Zielen an der Uni Osnabrück
Das Zentrum für Interkulturelle Islamstudien der Universität Osnabrück richtet gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am 11. und 12. Dezember ein Symposium zum Thema »Islamischer Religionsunterricht in Deutschland« an der Universität Osnabrück aus. Die Islamwissenschaftler, Religionspädagogen, Soziologen und Juristen werden sich mit der Ausgangslage, den Erwartungen und den Zielen der noch jungen Islamischen Religionspädagogik in Deutschland befassen. Beginn ist am Freitag, 11. Dezember, um 9 Uhr im Raum EZ 04 des Hörsaal- und Verfügungszentrums in der Kolpingstraße 7 in Osnabrück. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Anmeldungsunterlagen und das komplette Programm sind im Internet unter folgender Adresse zu finden: www.irp.uni-osnabrueck.de
Zu dem Symposium werden mehr als 30 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland erwartet. Die Themen reichen von den rechtlichen und gesellschaftlichen Erwartungen an den Islam bis zu den Erfahrungen im Schulalltag aus der Perspektive der Lehrkräfte.
Die Tagung soll die bisherigen, durchweg positiven Erfahrungen der Bundesländer mit diversen Schulversuchen zum bekenntnisorientierten Islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache didaktisch evaluieren und kritisch reflektieren. »Dies geschieht vor dem Hintergrund des Grundgesetzes zum Religionsunterricht an deutschen Schulen«, so Initiator Dr. Bülent Ucar, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Osnabrück. Insbesondere werden pädagogische und didaktische Fragen der Lehrerausbildung und des Unterrichts im Kontext einer mehrheitlich säkular und christlich geprägten Gesellschaft thematisiert.
»Es wird auch der Frage nachgegangen, wie religiöse Bedürfnisse der Muslime in Deutschland in Übereinstimmung zu bringen sind mit der Lebenswirklichkeit in Deutschland«, so Ucar. Schließlich sollen auch die unterschiedlichen und vielfältigen Erwartungen, die vom wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld an den islamischen Religionsunterricht gestellt werden, im Rahmen der Tagung kontrovers thematisiert und diskutiert werden. Ein Ausblick gilt dem künftig wachsenden Bedarf an Lehrern dieses Faches und den zu schaffenden Ausbildungskapazitäten.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Bülent Ucar,
Universität Osnabrück,
Professur für Islamische Religionspädagogik,
Kolpingstraße 7, D-49069 Osnabrück,
Tel: +49 541 969 6205 , Fax +49 541 969 16205
info-irp@uni-osnabrueck.de
www.irp.uni-osnabrueck.de
