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Pressemeldung
Nr. 38 / 2011
24. Januar 2011 : Kunst ist Sehen und Denken - Studierende der Universität Osnabrück konzipieren Ausstellung »gestalten, forschen und erfinden« in der Sparkassenfiliale am Neumarkt
Der 1899 in Osnabrück geborene Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart (VG) bildet den Ausgangspunkt der von Studierenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück konzipierten Ausstellung »gestalten, forschen und erfinden – Idee und Erbe der systematischen nichtfigurativen Kunst«. Sie wird am Freitag, 28. Januar um 17 Uhr eröffnet und ist bis 4. März in der Sparkassenfiliale am Neumarkt zu sehen.
Der 1899 in Osnabrück geborene Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart (VG) bildet den Ausgangspunkt der von Studierenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück konzipierten Ausstellung »gestalten, forschen und erfinden – Idee und Erbe der systematischen nichtfigurativen Kunst«. Sie wird am Freitag, 28. Januar um 17 Uhr eröffnet und ist bis 4. März in der Sparkassenfiliale am Neumarkt zu sehen.
»Das praxisorientierte Projekt verschafft den angehenden Kunsthistoriken einen Einblick in spätere Berufsfelder, da sie von der Planung bis zur Umsetzung in alle Aufgabenbereiche eingebunden sind«, erläutert Prof. Dr. Helen Koriath das Konzept.
Mit dem Ziel vor Augen, die Tischlerei seines Vaters zu übernehmen, ging Vordemberge-Gildewart 1919 im Anschluss an seine Lehrzeit nach Hannover um Innenarchitektur zu studieren. Hier, in der Zeit zwischen den Weltkriegen, entstand ein Künstlernetzwerk der abstrakten und konkreten Kunst, das in alle Teile Europas reichte. Binnen kurzer Zeit wurde VG aktives Mitglied dieses Netzwerkes. In immer stärkerem Maße begannen Künstler sich von einer die Wirklichkeit abbildenden Kunst abzuwenden und forderten eine Neue Realität in der Malerei.
Viele Theoretiker dieser als konkret bezeichneten Kunst waren der Ansicht, dass nichts wirklicher als die Farbe auf der ebenen Leinwand sei. Die Ausstellung »Gestalten, forschen und erfinden« thematisiert Idee und Erbe der systematischen, nichtfigurativen Kunst. Grundlage sind ein Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Helen Koriath und Dr. Hella Nocke-Schrepper, das sich mit den Bildfragen der hier ausgestellten Werke befasst, sowie die bisherigen Ausstellungen der VG-Initiative.
»Ziel der Ausstellung ist es, den Betrachter zum aktiven Sehen zu animieren und sich auf eine direkte Auseinandersetzung mit den Werken einzulassen«, so die Kunsthistorikerin Koriath. Neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafik werden auch eine Reihe von plastischen Arbeiten gezeigt. Die Studierenden bieten Führungen nach Absprache an. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Texten zu den ausstellenden Künstlern.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück und der VG-Initiative und wird unterstützt von Mitarbeitern aus dem Fach Kunst/Kunstpädagogik, der Sparkasse Osnabrück und dem Modehaus Lengermann + Trieschmann.
Öffnungszeiten der Ausstellung in der Sparkassenfiliale, Wittekindstraße 2-4: Montag bis Mittwoch 9 bis 16.30 Uhr, Donnerstag 9 bis 17.30 Uhr und Freitag 9 bis 16 Uhr; Öffnungszeiten der VG-Galerie, in der weitere Werke gezeigt werden: Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Helen Koriath, Universität Osnabrück,
Kunsthistorisches Institut,
Katharinenstraße 5, 49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4441,
helen.koriath@uni-osnabrueck.de
