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Pressemeldung
Nr. 210 / 2009
10. Juni 2009 : »Literaturbeamter auf Lebenszeit« - Uni Osnabrück: Germanistisches Kolloquium lädt zu Vortrag ein
Am Mittwoch, 17. Juni, wird um 18 Uhr der Stuttgarter Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Volker Klotz im »Germanistischen Kolloquium« der Universität Osnabrück zum Thema »Literaturbeamter auf Lebenszeit« sprechen. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu dem Vortrag in der Universität, Neuer Graben 40, Raum 41/112, eingeladen.
Am Mittwoch, 17. Juni, wird um 18 Uhr der Stuttgarter Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Volker Klotz im »Germanistischen Kolloquium« der Universität Osnabrück zum Thema »Literaturbeamter auf Lebenszeit« sprechen. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu dem Vortrag in der Universität, Neuer Graben 40, Raum 41/112, eingeladen.
Klotz, Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart, schrieb als Student an der Universität Frankfurt das erste westdeutsche Buch über den damals verpönten Bertolt Brecht. Es folgte eine Doktorarbeit, die auch heute noch als Standardwerk gilt: »Geschlossene und offene Form im Drama«. Während der sechziger Jahre in Berlin, als Assistent an der TU, habilitierte er sich mit der komparatistischen Studie »Die erzählte Stadt«. Zugleich arbeitete er als Theaterkritiker. Regelmäßige Gastprofessuren führten ihn an zahlreiche inner- und außereuropäische Universitäten. In Stuttgart entwarf er gemeinsam mit Kollegen neuartige Studiengänge, Unterrichtsformen und fachübergreifende Diskussionszirkel. Daneben engagierte sich der Wissenschaftler an Bühnen im In- und Ausland als Dramaturg, Textbearbeiter und Co-Regisseur. Weitere Buchveröffentlichungen waren unter anderem: »Dramaturgie des Publikums«, »Abenteuer-Romane« sowie »Erzählen. Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner«.
»Volker Klotz, der zweifellos einer der bedeutendsten lebenden Germanisten ist, hat sich immer eine eigene Meinung zur deutschen Literaturwissenschaft und zum Universitätsbetrieb geleistet«, erklärt die Germanistin, PD Dr. Barbara Potthast von der Universität Osnabrück. »Den Beruf des Literaturprofessors hat er mit Leidenschaft ausgeübt, aber auch mit kritischer Distanz betrachtet. Davon, und nicht zuletzt von den neuen (Bologna-)Tendenzen des Fachs, soll in seinem Vortrag die Rede sein.«
Weitere Informationen
PD Dr. Barbara Potthast, Universität Osnabrück,
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft,
Neuer Graben 40, 49069 Osnabrück,
Tel: +49 541 969 4030, Fax: +49 541 969 4256,
bpotthast@uni-osnabrueck.de
