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Pressemeldung

Nr. 57 / 2009

06. Februar 2009 : Magie der Eleganz – Mode und Schmuck in höchster Vollendung - Uni Osnabrück: Schmuck- und Modenschau der Künstlerin Herta Gebhart

Eine besondere Auszeichnung für eine außergewöhnliche Künstlerin: Das Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück ehrte am 29. Januar die Modedesignerin Herta Gebhart zu ihrem 90. Geburtstag und lud aus diesem Anlass zu einer außergewöhnlichen Schmuck- und Modenschau ein.

Eine besondere Auszeichnung für eine außergewöhnliche Künstlerin: Das Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück ehrte am 29. Januar die Modedesignerin Herta Gebhart zu ihrem 90. Geburtstag und lud aus diesem Anlass zu einer außergewöhnlichen Schmuck- und Modenschau ein.

Herta Gebhart, Trägerin des Staatspreises von Nordrhein-Westfalen, ist seit über sechzig Jahren künstlerisch tätig und arbeitet dabei mit den unterschiedlichsten Materialien wie Gold, Silber, Stahl, Leder und Stoff. Im Rahmen der Modenschau führte die Künstlerin dem begeisterten Publikum einige ihrer Kreationen höchstpersönlich vor. Dabei konnten die Gäste sich davon überzeugen, dass Herta Gebhart die von ihr geschaffene Eleganz auch selbst lebt. Haltung bewies die 90-jährige nämlich nicht nur in stilistischen Fragen: Mit virtuosen Posen gelang es ihr, die verschiedenen Besonderheiten der Modelle zu betonen.

Der Höhepunkt des Abends bestand jedoch in der Präsentation eines bodenlangen schwarzen Abendkleides, dessen Silhouette und Accessoires in mehr als sechs Variationen abgewandelt werden können. »Am Ende des Abends war das Publikum sich einig, dass das Oeuvre von Herta Gebhart, das größtenteils unberührt vom Stildiktat der großen Couturiers entstand, in seiner Zeitlosigkeit und Qualität ein Ausnahmefall ist. Es honorierte dieses einmalige Lebenswerk mit Standing Ovations«, so Prof. Dr. Bärbel Schmidt vom Fachgebiet Textiles Gestalten.

Herta Gebhart entwickelte die Grundzüge ihres Werks gemeinsam mit ihrem Mann, Friedrich Gebhart, der an der Münsteraner Werkkunstschule Metallgestaltung lehrte. Dabei entstanden sehr unterschiedliche Objekte, die aber immer derselben konsequenten ästhetischen Stilrichtung folgten. Das Ehepaar nahm mit seinen Exponaten sogar an den Weltausstellungen in Brüssel (1958) und Montreal (1967), der Biennale »Christliche Kunst« in Salzburg (1960) und der Triennale in Mailand (1964) teil.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Seminarstraße 33, 49074 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4217, Fax: +49 541 969 4887,
baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de