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Pressemeldung
Nr. 130 / 2010
07. Mai 2010 : Nach dem Barocktheater - Uni Osnabrück: Gastvortrag über August Wilhelm Iffland
Am Montag, 10. Mai, spricht um 18.15 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück (Alte Münze 16/Kamp) der Hannoveraner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Kosenina über den Dramatiker August Wilhelm Iffland. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Am Montag, 10. Mai, spricht um 18.15 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück (Alte Münze 16/Kamp) der Hannoveraner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Kosenina über den Dramatiker August Wilhelm Iffland. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
August Wilhelm Iffland gehört zu den populärsten und meistgespielten Dramatikern des 18. Jahrhunderts und gilt als Meister des bürgerlichen ‚Rührstücks’. Aber nicht nur als Autor, sondern auch als Schauspieler, etwa als Franz Moor in der Erstaufführung von Schillers »Räubern«, und Theaterdirektor prägte Iffland die Theaterlandschaft des 18. Jahrhunderts wie kaum ein anderer. Heute finden die Stücke Ifflands dagegen kaum noch den Weg auf die Theaterbühnen und auch in der Literaturwissenschaft spielte der populäre Autor bis vor kurzem nur eine 'Nebenrolle'.
In seinem Vortrag widmet sich Kosenina den tatsächlichen Innovationen, die von Ifflands Schaffen ausgingen - sowohl in seinen Dramen als auch in seiner schauspielerischen Darstellungskunst. Kosenina gehört zu den wichtigen Kennern des Iffland'schen Oeuvres. Er hat zuletzt im Jahr 2009 aus Anlass von Ifflands 250. Geburtstag ein Lexikon publiziert, das die Stücke des Autors erstmals systematisch erschließt.
Alexander Kosenina ist Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität Hannover. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Germanistik und forscht unter anderem zur literarischen Anthropologie, Literatur und Naturwissenschaften, Verbrechensdarstellung in der Frühen Neuzeit und zur Berliner Aufklärung.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Wolfgang Adam, Universität Osnabrück
Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück
Telefon +49 541 969 4457 / 4535
wadam@uni-osnabrueck.de
