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Pressemeldung
Nr. 155 / 2012
14. Juni 2012 : Neu berufen - Universität Osnabrück: Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Groß und Prof. Dr. Zoll
Der Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück lädt zu den Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Thomas Groß und Prof. Dr. Fryderyk Zoll ein. Sie finden am Freitag, 29. Juni, um 16 Uhr im Hörsaal 44/E03 des European Legal Studies Instituts (ELSI) in der Süsterstraße 28 statt und wenden sich an alle Interessierten.
Der Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück lädt zu den Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Thomas Groß und Prof. Dr. Fryderyk Zoll ein. Sie finden am Freitag, 29. Juni, um 16 Uhr im Hörsaal 44/E03 des European Legal Studies Instituts (ELSI) in der Süsterstraße 28 statt und wenden sich an alle Interessierten.
Prof. Groß, geboren 1964, studierte Rechtswissenschaften in Tübingen, Genf und Heidelberg und absolvierte 1989 und 1993 seine juristischen Staatsexamina. Seiner Promotion 1992 folgte sechs Jahre später die Habilitation. Weitere Stationen seines akademischen Werdegangs waren Professuren an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Gastprofessuren in den USA, Großbritannien, Litauen, Frankreich und der Türkei. Prof. Groß ist Begründer der 2010 mit dem Hessischen Hochschulpreis für Excellenz in der Lehre ausgezeichneten Refugee Law Clinic. Seit Oktober 2011 hat er einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der Universität Osnabrück inne. Seine Antrittsvorlesung trägt den Titel »Unabhängige EU-Agenturen – eine Gefahr für die Demokratie?«. Dabei geht es um die demokratische Kontrolle der zahlreichen Agenturen der Europäischen Union, die immer umfangreichere Aufgaben wahrnehmen, wie beispielsweise die Europäische Bankaufsichtsbehörde.
Prof. Zoll studierte Rechtswissenschaften in Krakau, Heidelberg und Wien. 1997 promovierte und 2001 habilitierte er an der Jagiellonen-Universität Krakau. Nach Professuren an der Hochschule für Versicherungswesen in Kielce, der Kozminski Universität Warschau und der Jagiellonen-Universität in Krakau und weiteren Gastprofessuren in Deutschland, Österreich und Frankreich ist Zoll heute Inhaber der Professur für Europäisches und Polnisches Recht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Osnabrück. Er wird seine Antrittsvorlesung zu dem Thema »Das Konzept des Vertrags im Vorschlag für das Gemeinsame Europäische Kaufrecht – ein Fortschritt oder Rückschritt in der bisherigen Entwicklung des europäischen Vertragsrechts?« halten. In seinem Vortrag wird er sich mit der Frage befassen, inwieweit der Vorschlag der Kommission über das Gemeinsame Europäische Kaufrecht ein Modell des Vertrages entwickelt, dass den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft entspricht. Es geht dabei um die Fragestellung, ob der Vorschlag eine Entwicklung, die bereits im Richtlinienrecht sichtbar war, vollendet oder in den Bereich der vertrauten Tradition des klassischen Vertragsrechts zurückkehrt.
»Dass wir diese beiden renommierten Rechtswissenschaftler an die Universität Osnabrück berufen konnten, ist ein großer Gewinn für den Fachbereich Rechtswissenschaften«, meint Prof. Dr. Ralf Krack, Dekan des Fachbereiches. »Auf diese Weise ist es gelungen, auf der einen Seite die Profilierung des Fachbereichs in den Gebieten des Europarechts sowie der Rechtsvergleichung weiter zu schärfen und zugleich die Kompetenzen im klassischen Pflichtfachbereich zu stärken.«
Weitere Informationen
Dekan Prof. Dr. Ralf Krack, Universität Osnabrück
Fachbereich Rechtswissenschaften
Heger-Tor-Wall 14, 49078 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 6172
ralf.krack@uni-osnabrueck.de
