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Pressemeldung
Nr. 16 / 2009
13. Januar 2009 : Neue Fenster zum Kosmos - Universität Osnabrück: Fachbereich Physik lädt zu Vortrag ein
Was man über den »gestirnten Himmel« weiß, über Planeten, die Sonne sowie unsere Milchstraße und andere Galaxien – all das beruhte bis vor kurzem allein auf optischen Wahrnehmungen, also auf Licht. Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts konnte man auch kosmische Radio- und Wärmestrahlung nachweisen, später dann auch Neutrinos und Röntgenstrahlung. Für das Öffnen dieser beiden neuen Fenster zum Kosmos wurde 2002 der Nobelpreis für Physik an Davis, Koshiba und Giaccone vergeben. Der Physiker Prof. em. Dr. Peter Hertel von der Universität Osnabrück erklärt im Rahmen der Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« die Hintergründe dieser wissenschaftlichen Entdeckung.
Was man über den »gestirnten Himmel« weiß, über Planeten, die Sonne sowie unsere Milchstraße und andere Galaxien – all das beruhte bis vor kurzem allein auf optischen Wahrnehmungen, also auf Licht. Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts konnte man auch kosmische Radio- und Wärmestrahlung nachweisen, später dann auch Neutrinos und Röntgenstrahlung. Für das Öffnen dieser beiden neuen Fenster zum Kosmos wurde 2002 der Nobelpreis für Physik an Davis, Koshiba und Giaccone vergeben. Der Physiker Prof. em. Dr. Peter Hertel von der Universität Osnabrück erklärt im Rahmen der Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« die Hintergründe dieser wissenschaftlichen Entdeckung. Der Vortrag findet am Donnerstag, 15. Januar, um 20 Uhr im Fachbereich Physik, Barbarastraße 7, Raum 32/102 (großer Hörsaal), statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.
Der allgemeinverständliche Vortrag beschreibt, bei welchen kosmischen Prozessen Neutrinos und Röntgenstrahlen entstehen, wie man sie nachweist und welche Befunde geholfen haben, dass unser Bild vom Kosmos immer klarer wird. Das gilt insbesondere für Supernovae, schwarze Löcher und das Problem der fehlenden Masse.
Weitere Informationen
Apl. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Schmidt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Physik,
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2693, Fax +49 541 969 2670,
hschmidt@uni-osnabrueck.de
