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Pressemeldung

Nr. 135 / 2010

12. Mai 2010 : Neue Instrumente des Kartellrechts? - Vortrag des Präsidenten des Bundeskartellamts an der Uni Osnabrück

Das Kartellrecht muss den sich ständig wandelnden wirtschaftlichen Verhältnissen angemessen Rechnung tragen. Doch brauchen die Wettbewerbshüter auch völlig neue Instrumente, um ihre Aufgaben weiterhin effektiv bewältigen zu können? Darüber wird im Rahmen der vom Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht der Universität Osnabrück veranstalteten »Osnabrücker Gespräche zum Unternehmens- und Wirtschaftsrecht« am Mittwoch, 19. Mai, um 18.15 Uhr der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt sprechen.

Das Kartellrecht muss den sich ständig wandelnden wirtschaftlichen Verhältnissen angemessen Rechnung tragen. Doch brauchen die Wettbewerbshüter auch völlig neue Instrumente, um ihre Aufgaben weiterhin effektiv bewältigen zu können? Darüber wird im Rahmen der vom Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht der Universität Osnabrück veranstalteten »Osnabrücker Gespräche zum Unternehmens- und Wirtschaftsrecht« am Mittwoch, 19. Mai, um 18.15 Uhr der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt sprechen. Zu dem Vortrag im Juridicum, Heger Tor Wall 14, Hörsaal 22/B01, unter dem Titel »Neue kartellrechtliche Instrumente? Aktuelle Entwicklungen im deutschen und europäischen Kartellrecht« ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Die im Januar 2010 bekannt gewordenen Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums zur Einführung eines allgemeinen Entflechtungsinstruments für marktbeherrschende Großkonzerne, das auch ohne Nachweis eines Kartellverstoßes eingreifen könnte, haben große Aufmerksamkeit erregt. Darauf, aber auch auf aktuelle Fragen der gegenwärtigen Anwendungspraxis und mögliche Perspektiven für die zu erwartende 8. GWB-Novelle wird der Referent eingehen, der schon vor seiner Ernennung zum Präsidenten im Dezember 2009 viele Jahre in führender Position beim Bundeskartellamt tätig war. »Es freut mich besonders, dass wir mit Herrn Mundt nicht nur den Leiter der – nach der Europäischen Kommission – wichtigsten Wettbewerbsbehörde in Europa, sondern zugleich einen ausgewiesenen Kartellrechtsexperten von höchster Reputation und glänzenden Redner für einen Vortrag in Osnabrück haben gewinnen können«, so der geschäftsführende Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht Prof. Dr. Andreas Fuchs.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Fuchs, Universität Osnabrück,
Fachbereich Rechtswissenschaften
Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht
Katharinenstraße 15, D-49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 6001, Fax +49 541 969 4517
andreas.fuchs@uni-osnabrueck.de