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Pressemeldung

Nr. 21 / 2009

16. Januar 2009 : Neue Kulturgeographie - Uni Osnabrück: Internationale Tagung des Instituts für Geographie

Was haben der geopolitische »Kampf der Kulturen« (Huntington), das allgegenwärtige Standortmarketing sowie die aktuellen Migrationsprozesse gemeinsam? Sie alle verdeutlichen, dass das globale Zeitalter nicht nur durch Grenzüberschreitungen und die Überwindung des Raums gekennzeichnet ist. Vielmehr gehen Entgrenzungen häufig mit neuen Formen der Grenzziehung und der raumbezogenen Identitätskonstruktion einher. Auf diese Entwicklungen reagiert eine internationale Tagung zur »Neuen Kulturgeographie«, die am 23. und 24. Januar an der Universität Osnabrück stattfindet.

Was haben der geopolitische »Kampf der Kulturen« (Huntington), das allgegenwärtige Standortmarketing sowie die aktuellen Migrationsprozesse gemeinsam? Sie alle verdeutlichen, dass das globale Zeitalter nicht nur durch Grenzüberschreitungen und die Überwindung des Raums gekennzeichnet ist. Vielmehr gehen Entgrenzungen häufig mit neuen Formen der Grenzziehung und der raumbezogenen Identitätskonstruktion einher. Auf diese Entwicklungen reagiert eine internationale Tagung zur »Neuen Kulturgeographie«, die am 23. und 24. Januar an der Universität Osnabrück stattfindet. An unterschiedlichen Beispielen beleuchtet sie das veränderte Verhältnis von Gesellschaft, Kultur und Raum. Zu der Veranstaltung werden über 150 Experten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet.

Unter dem Einfluss der anglo-amerikanischen »New Cultural Geography« hat sich in den letzten 15 Jahren auch die wissenschaftliche Untersuchung dieses Themenbereichs stark verändert. »Dies ist nicht nur für die Geographie, sondern für die gesamten raumbezogenen Sozial- und Kulturwissenschaften folgenreich«, so der Osnabrücker Sozialgeograph Prof. Dr. Andreas Pott. Die internationale Tagung biete daher die Gelegenheit, eine »Zwischenbilanz zu ziehen und Ausblicke in die Zukunft dieses interdisziplinären Forschungsfeldes zu wagen«.

Das vollständige Tagungsprogramm und alle Anmeldemodalitäten sind unter www.geographie.uni-osnabrueck.de abrufbar. Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 30 Euro (ermäßigt 15 Euro) erhoben. Letzte Anmeldungen sind noch bis zum 21. Januar möglich.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Pott, Universität Osnabrück
Institut für Geographie
Seminarstraße 19 a/b, D-49069 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4890, Fax: +49 541 969 4890
andreas.pott@uni-osnabrueck.de
www.geographie.uni-osnabrueck.de