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Pressemeldung

Nr. 273 / 2011

06. Juli 2011 : Osnabrücker Abschlussarbeiten werfen neues Licht auf die Geschichte der Stadt - Universität Osnabrück lädt zum Workshop für ein

Als der Fürstbischof Ernst August I. im 17. Jahrhundert Soldaten in Osnabrück stationierte, mussten die Bürger sie in ihren Häusern unterbringen. Ob und welche Konflikte daraus entstanden, ist in einer Masterarbeit im Fach Geschichte an der Universität Osnabrück untersucht worden. Das Ergebnis dieser studentischen Forschungsleistung wird mit 11 weiteren spannenden Themen der Osnabrücker Stadtgeschichte aus Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten im Rahmen eines öffentlichen Workshops »Osnabrück – neu entdeckt!« präsentiert.

Als der Fürstbischof Ernst August I. im 17. Jahrhundert Soldaten in Osnabrück stationierte, mussten die Bürger sie in ihren Häusern unterbringen. Ob und welche Konflikte daraus entstanden, ist in einer Masterarbeit im Fach Geschichte an der Universität Osnabrück untersucht worden. Das Ergebnis dieser studentischen Forschungsleistung wird mit 11 weiteren spannenden Themen der Osnabrücker Stadtgeschichte aus Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten im Rahmen eines öffentlichen Workshops »Osnabrück – neu entdeckt!« präsentiert. Der Workshop findet im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp, am 7. Juli von 14 bis 18.15 und am 8. Juli von 9 bis 16.15 Uhr statt.

Ausgerichtet wird der Workshop durch das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) und das Historische Seminar der Universität Osnabrück. »Die Forschungsleistungen der Studierenden werden auf diesem Workshop entsprechend gewürdigt. Außerdem ergeben sich auch neue Anregungen für die lokalhistorische Forschung«, so die Direktorin des IKFN, Prof. Dr. Siegrid Westphal.

Die Vorstellungen haben verschiedene thematische sowie epochenspezifische Zugänge. So befassen sich zwei Bachelorarbeiten des Fachs »Geschichte des Mittelalters« mit Rechnungsbüchern des Klosters Gertrudenberg, um damit neue Erkenntnisse zur Nutzungsgeschichte des Klosters und zur historischen Raumforschung in Osnabrück zu gewinnen. Im Fach »Geschichte der Frühen Neuzeit« ist unter anderem die verfassungsrechtliche Sonderrolle Osnabrücks in der Frühen Neuzeit, die vor allem von einem reichsweit seltenen Nebeneinander der Konfessionen geprägt war, ein Schwerpunkt der studentischen Forschung. Daneben haben auch bedeutende Osnabrücker Persönlichkeiten wie Justus Möser und Johann Carl Bertram Stüve oder die städtische Gesellschaft Osnabrücks den Studentinnen und Studenten spannende Ansätze für Abschlussarbeiten geboten, deren Ergebnisse nun auf dem Workshop präsentiert werden sollen. Darüber hinaus werden kunst-geschichtliche Themen vorgestellt. Studentinnen und Studenten beschäftigten sich mit der Baugeschichte der Johanniskirche sowie mit der kunsthistorischen und theologischen Deutung von Bildmotiven und der übrigen frühneuzeitlichen Innenausstattung der Marienkirche und des Osnabrücker Doms.

Der Workshop bietet somit ein breites Spektrum, das nicht nur für Historiker, Kirchenhistoriker und Kunsthistoriker interessant sein dürfte, sondern zudem Geschichtsstudierende und auch Laien mit Interesse an der Geschichte Osnabrücks anspricht. Gleichzeitig wird den Referenten die Gelegenheit geboten, ihre Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und in einen Dialog zu treten.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Siegrid Westphal, Universität Osnabrück
Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)
Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4077, Fax: +49 541 969 4875
ikfn@uni-osnabrueck.de