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Pressemeldung
Nr. 120 / 2011
05. April 2011 : Osnabrücker siegen beim RoboCup German Open - Universität Osnabrück ging in der Mixed-Reality-Liga an den Start
Bei den offenen deutschen Robotermeisterschaften in Magdeburg hat das Team »Osna-Be!« der Universität Osnabrück am vergangenen Wochenende (3.4.) einen Sieg errungen. In der Kategorie »Mixed-Reality Competition« gewann die Arbeitsgruppe des Osnabrücker Informatikers Prof. Dr. Joachim Hertzberg im Endspiel mit 6:5 gegen die »WF-Wolfes« aus Wolfenbüttel. Bei der »RoboCup German Open 2011« traten 1100 Teilnehmer aus 14 Ländern in neun Ligen und weiteren neun Schüler-Ligen gegeneinander an, um ihre leistungsfähigsten Roboter und Steuerungssysteme im Wettkampf zu testen.
Bei den offenen deutschen Robotermeisterschaften in Magdeburg hat das Team »Osna-Be!« der Universität Osnabrück am vergangenen Wochenende (3.4.) einen Sieg errungen. In der Kategorie »Mixed-Reality Competition« gewann die Arbeitsgruppe des Osnabrücker Informatikers Prof. Dr. Joachim Hertzberg im Endspiel mit 6:5 gegen die »WF-Wolfes« aus Wolfenbüttel. Bei der »RoboCup German Open 2011« traten 1100 Teilnehmer aus 14 Ländern in neun Ligen und weiteren neun Schüler-Ligen gegeneinander an, um ihre leistungsfähigsten Roboter und Steuerungssysteme im Wettkampf zu testen.
»Vordergründig geht es in der Mixed-Reality-Liga um Mannschaften von autonomen Robotern, die gegeneinander Fußball spielen«, erzählt Studentin Jessica Meyer, die die aktuelle Software für die Steuerung der »Osna-Be!-Mannschaft« im Rahmen ihrer Masterarbeit in der Kognitionswissenschaft entwickelt hat. Autonom bedeute, dass die Roboter alle Entscheidungen über ihre Aktionen im Spiel ohne Fernsteuerung oder Eingriff von Menschen jederzeit selbst zu treffen haben.
Die Roboter sind kleine, etwa 2x2 Zentimeter breite und vier Zentimeter hohe Radfahrzeuge. Gespielt wird auf einem flach liegenden Bildschirm, auf dem das Spielfeld angezeigt und ein Ball simuliert wird. »Mixed Reality bezeichnet hier eine Mischung aus realen Robotern und virtuellen Anteilen«, so Prof. Hertzberg. »Solche gemischten Welten aus realen und virtuellen Komponenten benutzen Wissenschaftler zum Beispiel, um neue Wege für den Umgang von Menschen mit der Technik zu erforschen.« Die Mixed-Reality-Liga beim Robocup widmet sich diesem Forschungsthema auf spielerische Weise.
Der Erfolg des Teams »Osna-Be!« kam nicht ganz unerwartet: in früheren Jahren gab es schon zweite und dritte Plätze bei der German Open und einen zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 2009.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Universität Osnabrück,
Fachbereich Mathematik/Informatik,
Institut für Informatik,
Albrechtstraße 28, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969-2622, Fax. +49 541 969-2799
hertzberg@informatik.uni-osnabrueck.de
www.inf.uni-osnabrueck.de/hertzberg/
