Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Pressemeldung

Nr. 383 / 2011

15. November 2011 : Preiswürdig - Dermatologe der Uni Osnabrück erhält bedeutende Auszeichnung

Auf der 11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (ABD) in Dresden wurde dem Dermatologen der Universität Osnabrück apl. Prof. Dr. Christoph Skudlik die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung dieser Fachgesellschaft verliehen: Der »Carrié-Schneider-Preis« ist mit 3.000 Euro dotiert und wird nur alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Berufsdermatologie vergeben.

Auf der 11. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (ABD) in Dresden wurde dem Dermatologen der Universität Osnabrück apl. Prof. Dr. Christoph Skudlik die bedeutendste wissenschaftliche Auszeichnung dieser Fachgesellschaft verliehen: Der »Carrié-Schneider-Preis« ist mit 3.000 Euro dotiert und wird nur alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Berufsdermatologie vergeben. Die ABD ist mit rund 800 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft unter dem Dach der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG).

»Die ABD widmet sich schwerpunktmäßig beruflich bedingten Hauterkrankungen und Allergien, die die häufigsten im Arbeitsleben auftretenden Erkrankungen darstellen. Es ist das erklärte Ziel, dass Auftreten derartiger Erkrankungen durch wissenschaftlich begründete Vorsorgeprogramme zu verhindern bzw. durch eine optimale Behandlung und Versorgung bereits Erkrankten die Möglichkeit zu geben, im Beruf zu verbleiben«, erklärt Skudlik.

Der Mediziner erhält die Auszeichnung für seine Studien zur integrierten Versorgung von Patienten mit schweren berufsbedingten Hauterkrankungen und Allergien. In den Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass durch die an der Universität Osnabrück interdisziplinär entwickelten Präventionskonzepte die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen im Beruf verbleiben kann bei signifikanter Verbesserung des Hautzustandes und der Lebensqualität sowie signifikanter Reduktion krankheitsbedingter Arbeitsausfälle und der Kosten für die Solidargemeinschaft.

»Neben der Anerkennung durch die wissenschaftliche Fachwelt freut mich insbesondere, dass die in Osnabrück entwickelten Präventions- und Behandlungsangebote mittlerweile aus dem Modell-Stadium herausgetreten sind und Eingang in die Behandlungs-Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft gefunden haben. Entsprechend stehen diese Programme jetzt bundesweit allen Betroffenen zur Verfügung«, so Skudlik.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Christina Noack, Universität Osnabrück
Institut für Germanistik
Neuer Graben 40, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4440
cnoack@uni-osnabrueck.de