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Pressemeldung

Nr. 283 / 2009

09. September 2009 : Rom - Imperium zwischen Widerstand und Integration - Internationaler Kongress vom 14. bis 18. September an der Universität Osnabrück

Im Kontext der 2000-jährigen Wiederkehr der Varusschlacht veranstalten die Universität und Stadt Osnabrück in Kooperation mit der Göttinger Akademie der Wissenschaften vom 14. bis 18. September einen internationalen Kongress zum Thema »Fines imperii – imperium sine fine? Rom – Imperium zwischen Widerstand und Integration«. Die Tagung, zu der mehr als 100 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet werden, beginnt am Montag, 14. September, mit einer öffentlichen Expertendiskussion zu den Funden in Kalkriese (Beginn 16 Uhr, Juridicum Universität Osnabrück, Heger Tor Wall 14-16). Am Mittwoch, 16. September, spricht der bekannte Historiker Prof. Dr. Kurt Raaflaub (Brown University, USA) um 20 Uhr in der Marienkirche Osnabrück über das Friedensideal im antiken Rom. Der Eintritt zu den beiden öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

Im Kontext der 2000-jährigen Wiederkehr der Varusschlacht veranstalten die Universität und Stadt Osnabrück in Kooperation mit der Göttinger Akademie der Wissenschaften vom 14. bis 18. September einen internationalen Kongress zum Thema »Fines imperii - imperium sine fine? Rom - Imperium zwischen Widerstand und Integration«. Die Tagung, zu der mehr als 100 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet werden, beginnt am Montag, 14. September, mit einer öffentlichen Expertendiskussion zu den Funden in Kalkriese (Beginn 16 Uhr, Juridicum Universität Osnabrück, Heger Tor Wall 14-16). Am Mittwoch, 16. September, spricht der bekannte Historiker Prof. Dr. Kurt Raaflaub (Brown University, USA) um 20 Uhr in der Marienkirche Osnabrück über das Friedensideal im antiken Rom. Der Eintritt zu den beiden öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

»Ziel des Kongresses ist es, ebenso unterschiedliche Formen römischer Herrschafts- und Friedenssicherung in der frühen Kaiserzeit (Mitte 1. Jh. v. Chr. bis Ende 1. Jh. n. Chr.) zu untersuchen, wie einheimische Anpassungsstrategien und Formen des Widerstands«, erläutert Dr. Günther Moosbauer vom Fachgebiet Alte Geschichte und Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Osnabrück. Neben militärischer Okkupation und Machtdemonstration liegt der Schwerpunkt auf der zivilen Erschließung, der Einbindung der einheimischen Bevölkerung in römische Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen, auf gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und religiösen Umwälzungen. Gefragt wird nach Übereinstimmungen und Unterschieden zwischen den Grenzregionen des Römischen Reiches. Während Rom etwa in Germanien Niederlagen erlitt, konnten andere Regionen wie Nordafrika, Gallien oder Britannien langfristig in das Imperium eingebunden werden.

Für Bürger der Stadt Osnabrück und Studenten der Universität Osnabrück, die an einzelnen Vorträgen teilnehmen möchten, sowie für Mitglieder der Varus-Gesellschaft entfällt bei vorheriger Anmeldung die Kongressgebühr. Weitere Informationen und das Tagungsprogramm im Internet unter www.kongress-2009.uni-osnabrueck.de, E-Mail: wwwkongr@uni-osnabrueck.de, Tel. 0541-969-4387.

Weitere Informationen

PD Dr. Günther Moosbauer, Universität Osnabrück,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Alte Geschichte: Archäologie der Römischen Provinzen,
Schloßstraße 8, D-49069 Osnabrück,
Telefon: + 49 541 969 4395 / 4387; Fax: +49 541 969 4397,
E-Mail: guenther.moosbauer@uni-osnabrueck.de

Dr. Ralph Häußler,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Alte Geschichte: Archäologie der Römischen Provinzen,
Schloßstraße 8, D-49069 Osnabrück,
Telefon: + 49 541 5807559; Fax: +49 541 969 4397,
E-Mail: ralph.haussler@gmx.net


wwwkongr@uni-osnabrueck.de
www.kongress-2009.uni-osnabrueck.de