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Pressemeldung

Nr. 338 / 2011

11. Oktober 2011 : Rückblick auf Studium und Berufseinstieg - Absolventenbefragung zeigt positive Resonanz auf die Qualität der Lehre an der Universität Osnabrück

Was wird aus den ehemaligen Studierenden der Universität Osnabrück? Wie bewerten sie im Rückblick ihr Studium und welche Erfahrungen haben sie mit dem Einstieg in das Berufsleben gemacht? Bereits zum dritten Mal legt die Servicestelle Lehrevaluation die Ergebnisse ihrer jährlichen Absolventenbefragung vor. Die Ergebnisse bestätigen die Qualität der Betreuung und Lehre an der Universität Osnabrück, weisen aber auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hin.

Was wird aus den ehemaligen Studierenden der Universität Osnabrück? Wie bewerten sie im Rückblick ihr Studium und welche Erfahrungen haben sie mit dem Einstieg in das Berufsleben gemacht? Bereits zum dritten Mal legt die Servicestelle Lehrevaluation die Ergebnisse ihrer jährlichen Absolventenbefragung vor, die - wie schon in den Vorjahren - in Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER) in Kassel erfolgte. An der Befragung im vergangenen Wintersemester nahmen 942 Studienabsolventen und 54 Promotionsabsolventen teil. Die Ergebnisse bestätigen die Qualität der Betreuung und Lehre an der Universität Osnabrück, weisen aber auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hin.

»Die Angaben der Absolventen des Jahrgangs 2009 im Rückblick auf ihr Studium sind überwiegend positiv. Etwa drei Viertel gaben an, dass sie noch einmal denselben Studiengang wählen würden, für 63 Prozent wäre die Universität Osnabrück dafür noch immer die beste Wahl«, erläutert Dipl.-Psychologe Thomas Seppelfricke, Projektkoordinator und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Servicestelle Lehrevaluation, die Ergebnisse. Ein Großteil der Absolventen pflege weiterhin Kontakte zu ehemaligen Kommilitonen und Lehrenden.

»Besonders positiv wurde die zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen beurteilt. Hier hatten die Absolventen des ersten befragten Prüfungsjahrgangs 2007 noch mehr Verbesserungsbedarf gesehen«, so die Projektleiterin Dr. Judith Rickers, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Servicestelle Lehrevaluation.

Positive Resonanz fand auch die Beratung und Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden. Die beste Bewertung ging an die Lernplattform Stud.IP, die mit 85 Prozent am häufigsten als gut oder sehr gut bezeichnet wurde, gefolgt von den Angeboten des Hochschulsports.

Verbesserungsbedarf sehen die Absolventen bei der individuellen Studien- und Berufsberatung. Die Arbeit des im Jahr 2007 gegründeten Sprachenzentrums wird von den meisten Befragten als wertvoll angesehen. Das Sprachenzentrum fördere ihre Fähigkeit, in einer Fremdsprache zu sprechen und zu schreiben und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

Weiterhin gaben 94 Prozent der Bachelor-Absolventen an, nach ihrem Abschluss ein weiterführendes Studium aufgenommen zu haben. Die Hauptgründe dafür seien der Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen, fachliches Interesse und die Hoffnung auf verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Hälfte der Bachelor-Absolventen hat dafür die Hochschule gewechselt. Für 80 Prozent der Absolventen habe es beim Übergang in das weiterführende Studium keine Schwierigkeiten gegeben.Erfreulich war auch das Feedback zum Übergang in das Berufsleben. Ein Großteil der Absolventen fand unmittelbar nach dem Abschluss eine Beschäftigung, auch wenn diese meistens befristet war. Die im Studium erworbenen Qualifikationen seien für das erste Beschäftigungsverhältnis von großem Vorteil gewesen.

Gleichermaßen positiv wurde die Betreuung der Promovierenden an der Universität Osnabrück beurteilt. 83 von 100 Promovierten würden sich wieder für diesen Weg entscheiden, die Mehrheit von ihnen kann die Qualifikationen, die sie durch ihre Promotion erworben haben, in ihrem derzeitigen Beruf in hohem Maße anwenden. Besonders gelobt wurden die EDV-Ausstattung und ein eigener Arbeitsplatz. Auf die unzureichende Kinderbetreuung hat die Universität Osnabrück inzwischen reagiert und weitere Betreuungsangebote geschaffen.

Parallel zur Befragung der Absolventen des Jahrgangs 2010 findet im kommenden Wintersemester die erste Wiederholungsbefragung (Panel) des Jahrgangs 2007 statt. »Der Schwerpunkt der Panelbefragung liegt weniger auf einem Rückblick auf das Studium als auf der beruflichen Entwicklung und den Kompetenzen der Absolventen etwa vier bis fünf Jahre nach Studienabschluss«, so Projektleiterin Rickers.

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