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Pressemeldung
Nr. 90 / 2009
12. März 2009 : Stärke statt Macht - Uni Osnabrück: Tagung zur »Neuen Autorität«
Vom 19. bis 21. März findet an der Universität die »Vierte Osnabrücker Tagung zur Elterlichen und Professionellen Präsenz« statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung soll das Erziehungskonzept der »Neuen Autorität« stehen, das von den Mitinitiatoren der Veranstaltung, Prof. Dr. Haim Omer von der Universität Tel Aviv und Prof. Dr. Arist von Schlippe von der Universität Witten/Herdecke, entwickelt worden ist. Zu der Tagung werden rund 200 Teilnehmer erwartet.
Vom 19. bis 21. März findet an der Universität die »Vierte Osnabrücker Tagung zur Elterlichen und Professionellen Präsenz« statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung soll das Erziehungskonzept der »Neuen Autorität« stehen, das von den Mitinitiatoren der Veranstaltung, Prof. Dr. Haim Omer von der Universität Tel Aviv und Prof. Dr. Arist von Schlippe von der Universität Witten/Herdecke, entwickelt worden ist. Zu der Tagung werden rund 200 Teilnehmer erwartet.
Das Konzept der »Neuen Autorität« entstand im Rahmen der Arbeit mit Eltern, die sich ihren Kindern gegenüber hilflos fühlen. In Deutschland ist es vor allem unter der Bezeichnung »Elterncoaching« bekannt geworden. Die aus dem Konzept hergeleiteten Interventionsmöglichkeiten zielen darauf ab, verloren gegangene Präsenz wieder herzustellen und damit auch verloren gegangene Bindungen zu erneuern. Damit fokussiert »Neue Autorität« auf etwas grundsätzlich anderes als Kontrolle, Durchsetzung oder Macht, nämlich auf Verbundenheit und Präsenz. »Die Tagung soll verschiedene Facetten zur Diskussion stellen, in denen die „Neue Autorität“ sich zeigt. Zugleich geht es darum, den „Stand der Kunst“ im systemischen Elterncoaching zu reflektieren«, so Prof. Dr. Jürgen Kriz vom Institut für Psychologie der Universität Osnabrück. Das vollständige Tagungsprogramm und alle Anmeldemodalitäten sind unter www.if-weinheim.de/tagung/ abrufbar. Es wird eine Tagungsgebühr in Höhe von 300 Euro erhoben. Die Tagung ist bereits gut vorgebucht, es sind aber noch einige Plätze verfügbar.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Jürgen Kriz, Universität Osnabrück,
Institut für Psychologie,
Knollstraße 15, D-49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4742,
juergen.kriz@uni-osnabrueck.de
www.if-weinheim.de/tagung/
