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Pressemeldung

Nr. 69 / 2011

14. Februar 2011 : »Studium und Forschung in der Pädagogik der Kindheit weiterentwickeln« - Uni Osnabrück beteiligt sich an gemeinsamer Studiengangsvertretung

Ein neuer bundesweiter Studiengangstag »Pädagogik der Kindheit«, der vor Kurzem in der Fachhochschule Köln gegründet worden ist, soll mithelfen, die Studienangebote qualitativ und quantitativ auszubauen, bildungspolitische Fragen voranzubringen und die wissenschaftliche Forschung an Fachhochschulen und Universitäten in diesem Feld zu intensivieren. Mit dabei ist auch die Universität Osnabrück.

Bis vor wenigen Jahren war für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen fast ausschließlich eine Fachschulausbildung erforderlich. Inzwischen bieten bundesweit rund 60 Studiengänge die Chance, Pädagogik der Kindheit zu studieren. Sie ermöglichen, mit akademischem Abschluss in Kindertageseinrichtungen, Ganztagsschulen, der Fachberatung und in der Familienbildung tätig zu werden. Ein neuer bundesweiter Studiengangstag »Pädagogik der Kindheit«, der vor Kurzem in der Fachhochschule Köln gegründet worden ist, soll mithelfen, die Studienangebote qualitativ und quantitativ auszubauen, bildungspolitische Fragen voranzubringen und die wissenschaftliche Forschung an Fachhochschulen und Universitäten in diesem Feld zu intensivieren. Mit dabei ist auch die Universität Osnabrück.

»Der Studiengangstag setzt sich dafür ein, nachhaltig eine qualitativ hochwertige Studienlandschaft in diesem Feld zu etablieren«, so der Pädagoge Prof. Dr. Hilmar Hoffmann von der Universität Osnabrück, der zusammen mit drei weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das neu gewählte kommissarische Sprecherteam des Studiengangtags bildet. Ziel sei es, sich in politische Diskussionen einbringen und sich für gemeinsame Leitlinien bei der Gestaltung von Lehre, Studien- und Prüfungsordnungen, der Regelungen von Übergängen in der Ausbildungslandschaft, der angemessenen Praxisorientierung und der Zusammenarbeit mit allen weiteren Ausbildungs- und Weiterbildungsträgern sowie der Promotionsmöglichkeit einsetzen.

Das gemeinsame Dach für die neue Vertretung bilden der Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS) und der Erziehungswissenschaftliche Fakultätentag (EWFT). »Wir wollen eine intensive Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Fachhochschulen in der Pädagogik der Kindheit ermöglichen und eine enge Kooperation der neuen Studiengänge mit den anderen Bereichen der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft unterstützen«, so Prof. Dr. Ulrich Mergner (FH Köln), Mitglied des Vorstands des FBTS und Prof. Dr. Karin Böllert, Präsidentin des EWFT. »Die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte im Feld der Kindheit, insbesondere in Kindertageseinrichtungen sind komplex geworden. Das verdeutlichen die Diskussionen über Themen wie die bessere Förderung kindlicher Bildungsprozesse, über familienbezogene Prävention, über interkulturelle Arbeit oder über sozialraumorientierte Familienbildung«, so Prof. Dr. Claus Stieve von der Fachhochschule Köln und Prof. Dr. Nadia Kutscher von der Katholischen Hochschule NRW, die sich gemeinsam mit weiteren nordrhein-westfälischen Kollegen und Kolleginnen für die Gründung einsetzten.

Der FBTS ist die nationale Repräsentanz der Fachbereiche bzw. Fakultäten Soziale Arbeit der staatlichen und kirchlichen Hochschulen in Deutschland. Der EWFT ist die Vereinigung wissenschaftlicher Hochschulen, die über erziehungswissenschaftliche Einrichtungen, ein erziehungswissenschaftliches Studium anbieten sowie das Recht zur Promotion besitzen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Hilmar Hoffmann, Universität Osnabrück
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Katharinenstraße 24, 49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4804
hilmar.hoffmann@uni-osnabrueck.de