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Pressemeldung

Nr. 242 / 2009

06. Juli 2009 : Über die Aufgaben der Politikwissenschaft - Politikwissenschaftler der Uni Osnabrück nimmt an Debatte der International Political Science Association teil

»Ist Politikwissenschaft außer Tritt mit der Welt?« So lautet die Leitfrage einer Roundtable-Debatte, an der Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld von der Universität Osnabrück während des 21. Weltkongresses der International Political Science Association (IPSA) teilnimmt. Der Kongress findet in Santiago de Chile vom 12. bis 16. Juli statt. Die hochkarätig besetzte Diskussionsrunde (unter anderem mit Prof. Theodore J. Lowi, Träger des von seinen amerikanischen Kollegen verliehenen »James Madison Award«) wurde von dem ehemaligen IPSA-Generalsekretär Prof. John Trent (Ottawa) einberufen.

»Ist Politikwissenschaft außer Tritt mit der Welt?« So lautet die Leitfrage einer Roundtable-Debatte, an der Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld von der Universität Osnabrück während des 21. Weltkongresses der International Political Science Association (IPSA) teilnimmt. Der Kongress findet in Santiago de Chile vom 12. bis 16. Juli statt. Die hochkarätig besetzte Diskussionsrunde (unter anderem mit Prof. Theodore J. Lowi, Träger des von seinen amerikanischen Kollegen verliehenen »James Madison Award«) wurde von dem ehemaligen IPSA-Generalsekretär Prof. John Trent (Ottawa) einberufen.

»Besonders in Europa«, kommentiert Eisfeld, »hat die Politikwissenschaft seit dem Zusammenbruch des Kommunismus einen quantitativen Sprung nach vorn gemacht.« Weder hier noch weltweit aber habe sie sich umfassend den drei wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart für westliche Gesellschaften gestellt: dem Verhältnis zwischen globalisierter Wirtschaft und demokratischem Staat, der Bewältigung ethnisch-kultureller Vielfalt als Folge globaler Wanderung, und schließlich der Auseinandersetzung mit den Wurzeln des Terrorismus, bei der es um die Gewährleistung sozialer Gerechtigkeit, kulturellen Miteinanders sowie politischer Mitwirkung gehe. Prof. Eisfeld kandidiert in Santiago erneut für den Vorstand (Executive Committee) der IPSA, in den er 2006 auf dem 20. Weltkongress in Fukuoka (Japan) gewählt wurde.

Weitere Informationen

Prof. em. Dr. Rainer Eisfeld, Universität Osnabrück,
Fachbereich Sozialwissenschaften,
Kolpingstraße 7, Raum 222, 49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4149, Fax +49 541 969 4600,
rainer.eisfeld@uni-osnabrück.de