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Pressemeldung
Nr. 27 / 2011
19. Januar 2011 : Vom Wert der Selbstbeobachtung für die Wissenschaft - Universität Osnabrück lädt zu kognitionswissenschaftlichem Vortrag
Welche Stellung hat Introspektion, also die Beobachtung des eigenen Geistes, im Rahmen einer empirischen Wissenschaft? Muss eine Wissenschaft des Erlebens auf Erste-Person-Berichte verzichten? Diesen und anderen Fragen widmet sich ein Vortrag des renommierten Philosophen Eric Schwitzgebel im Rahmen einer vom Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück ausgerichteten Konferenz.
Welche Stellung hat Introspektion, also die Beobachtung des eigenen Geistes, im Rahmen einer empirischen Wissenschaft? Muss eine Wissenschaft des Erlebens auf Erste-Person-Berichte verzichten? Oder können die Berichte Einzelner über ihr Erleben trotz Konfabulation, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisschwächen wegweisend für die Naturwissenschaft des Geistes sein? Diesen und anderen Fragen widmet sich ein Vortrag des renommierten Philosophen Eric Schwitzgebel im Rahmen einer vom Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück ausgerichteten Konferenz. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu diesem Vortrag am Donnerstag, 20. Januar, um 18 Uhr, im Universitätsgebäude an der Barbarastraße 12, Raum 66/E01, herzlich eingeladen.
Eric Schwitzgebel, ein renommierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Introspektion, wurde durch diverse Publikationen über Träume, Echolokation und bildliche Vorstellung bekannt. Zusammen mit dem Psychologen Russel T. Hurlburt veröffentlichte er den interdisziplinären Dialog »Describing Inner Experience? Proponent Meets Skeptic«. In diesem versuchten die Wissenschaftler aufzuzeigen, welche Schwächen und Stärken die Introspektion aufweist.
Die Konferenz, an der internationale Wissenschaftler der Philosophie, Kognitions- und Neurowissenschaften teilnehmen, findet vom 20. bis zum 22. Januar statt und umfasst neben Vorträgen und Diskussionsrunden auch einen theoretischen sowie einen praktischen Workshop.
Weitere Informationen
Sascha Benjamin Fink, M. A., Universität Osnabrück
Institut für Kognitionswissenschaft
Albrechtstr. 28, 49076 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 2395, Fax +49 541 969 2415
safink@uni-osnabrueck.de
