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Pressemeldung

Nr. 308 / 2009

06. Oktober 2009 : Vorbeugung ist mehr als nur eine Nebensache - Uni Osnabrück: Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie

Kaputte Hände im Beruf – muss das sein? Wie kann man sich vor Hautkrankheiten und Allergien am Arbeitsplatz schützen? Solche und ähnliche Fragen werden vom 15. bis 17. Oktober in der OsnabrückHalle auf der 10. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) diskutiert. Die Zusammenkunft, die sich an führende Experten aller deutschsprachigen Länder richtet, wird sich mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Hauterkrankungen und Allergien am Arbeitsplatz beschäftigen. Es werden 300 Teilnehmer erwartet.

Kaputte Hände im Beruf – muss das sein? Wie kann man sich vor Hautkrankheiten und Allergien am Arbeitsplatz schützen? Solche und ähnliche Fragen werden vom 15. bis 17. Oktober in der OsnabrückHalle auf der 10. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) diskutiert. Die Zusammenkunft, die sich an führende Experten aller deutschsprachigen Länder richtet, wird sich mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Hauterkrankungen und Allergien am Arbeitsplatz beschäftigen. Es werden 300 Teilnehmer erwartet.

»Osnabrücker Untersuchungen haben wissenschaftlich belegt, dass die meisten berufsbedingten Hauterkrankungen vermieden werden könnten, so dass den Betroffenen der ansonsten häufig drohende Arbeitsplatzverlust erspart bleibt. Und es ist darauf hinzuweisen, dass man sich ohne Überweisung und Praxisgebühr beim Hautarzt wegen berufsbedingter Hautproblem behandeln lassen kann«, so der Tagungspräsident und Dermatologe Apl. Prof. Dr. Swen Malte John von der Universität Osnabrück. Auf Basis der Osnabrücker Untersuchungen ist mittlerweile durch die gesetzliche Unfallversicherung bundesweit ein Netz von Angeboten geschaffen worden, die Ratsuchenden mit berufsbedingten Hauterkrankungen zur Verfügung stehen. Auch auf europäischer Ebene besteht jetzt ein großes Interesse, die in Deutschland gewonnenen Erfahrungen zu nutzen und für alle EU-Bürger zugänglich zu machen.

Zu berufsbedingten Hauterkrankungen gehört auch durch Sonne am Arbeitsplatz ausgelöster Hautkrebs. »Auch hier soll die Beratung und Versorgung Betroffener in der Bundesrepublik in Zukunft deutlich verbessert werden«, so John. Deshalb stellt dieses Thema den Hauptgegenstand der Tagung dar. Weitere umweltmedizinische Themen sind unter anderem jüngere Erkenntnisse über in der Milch enthaltene Wachstumsfaktoren, die die Entstehung von Akne, aber auch von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs fördern könnten.

Weitere Informationen

Apl. Prof. Dr. Swen Malte John, Universität Osnabrück,
Sedanstraße 115, 49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 405 1810, Fax +49 541 969 2445,
johnderm@uni-osnabrueck.de