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Pressemeldung

Nr. 113 / 2009

01. April 2009 : Wechsel im Präsidium der Universität Osnabrück - Vizepräsidentin Prof. Schücking verabschiedet sich nach vierjähriger Amtszeit

Am 1. April gibt es einen Wechsel im Präsidium der Universität Osnabrück. Prof. Dr. Beate Schücking verabschiedet sich nach vierjähriger Amtzeit als Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung. Sie widmet sich nun voll wieder der Lehr- und Forschungstätigkeit in den Gesundheitswissenschaften. Ihre Nachfolgerin ist Prof. Dr. May-Britt Kallenrode aus dem Fachbereich Physik.

Am 1. April gibt es einen Wechsel im Präsidium der Universität Osnabrück. Prof. Dr. Beate Schücking verabschiedet sich nach vierjähriger Amtzeit als Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung. Sie widmet sich nun voll wieder der Lehr- und Forschungstätigkeit in den Gesundheitswissenschaften. Ihre Nachfolgerin ist Prof. Dr. May-Britt Kallenrode aus dem Fachbereich Physik.

»Ich danke Beate Schücking für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit im Präsidium«, sagte Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger, Präsident der Universität Osnabrück, anlässlich der Verabschiedung. »Als erste Frau im Präsidium der Universität hat sie Maßstäbe für die Gleichstellung gesetzt. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir May-Britt Kallenrode als Nachfolgerin gewinnen konnten. Mit ihren hervorragenden Kontakten in die internationale Wissenschaftslandschaft und ihrer Expertise als Physikerin ist sie eine ideale Besetzung für die weitere wissenschaftliche Profilierung unserer Universität«, so Rollinger.

Die scheidende Vizepräsidentin Schücking zog Bilanz ihrer Zeit im Präsidium. »Hochkarätige Wissenschaft mit familiären Aufgaben vereinbar zu machen, war ein wesentliches Ziel meiner Amtsführung«, so Schücking. In diesem Kontext nennt sie den Aufbau der Kindervilla in der Katharinenstraße, die Ferienbetreuung für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Projekt UniBamiNOS, welches studierende Eltern ebenso wie werdende Mütter und Väter individuell berät und unterstützt.

Weiterhin ging es der Gesundheitswissenschaftlerin um die gezielte und vermehrte Förderung der Doktorandinnen und Doktoranden. ZePrOs, das Zentrum für Promovierende an der Universität Osnabrück nahm im Februar seine Arbeit auf. Individuelle Beratung, Erwerb von Schlüsselqualifikationen, gute Vernetzung sowie Kontakte zu regionalen Unternehmen sind die zentralen Serviceangebote des neuen Zentrums. Wichtig waren ihr auch gemeinsam mit der Fachhochschule entwickelte Förderinstrumente wie der Gründercampus und das Projekt SPINOSOS, welches wissens- und technologiebasierte Existenzgründungen aus den beiden Hochschulen unterstützt.

Auf ihre Aktivität geht auch die Einrichtung hochschuleigener Graduiertenkollegs zurück, deren Anschubfinanzierung bereits Wirkung zeigen. »In den neuen Promotionsprogrammen des Landes ist die Universität Osnabrück 2009 sehr gut vertreten. Weitere Graduiertenkollegs werden hoffentlich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgreich sein.«

Ein wichtiges Anliegen war ihr die Sichtbarkeit der Universität in der Region. »Ich hoffe mit den Initiativen wie dem Gesprächskreis »Uni-Wirtschaft«, der Beteiligung der Universität an dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet) und zahlreichen Initiativen zwischen Uni, Stadt und Landkreis Impulse gegeben zu haben.«

Ihr Ausblick in die Zukunft: »In meinem neuen und alten Tätigkeitsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften möchte ich dazu beitragen, Forschungsaktivitäten zu bündeln, mit Neubesetzungen größeres Kooperationspotential innerhalb wie außerhalb der Universität zu entwickeln und ein gut sichtbares Institut aufzubauen, das national und international vernetzt ist und auch mit der Fachhochschule Osnabrück gemeinsam Projekte entwickeln kann.« Dazu soll auch ein Ausbau der Studienmöglichkeiten gehören. Ab 1. April ist Prof. Schücking Studiendekanin des Lehr- und Forschungsbereiches Gesundheitswissenschaften an der Universität Osnabrück.