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Pressemeldung
Nr. 209 / 2009
10. Juni 2009 : »Wenn der Sinn im Irrsinn liegt« - Universität Osnabrück lädt zur Lesung mit Kerstin Hensel ein
An dem neuen Roman »Lärchenau« der Leonce-und-Lena-Preisträgerin Kerstin Hensel scheiden sich die Geister. Der parodistische Streifzug durch fast 60 Jahre deutscher Geschichte ruft zu Verrissen auf der einen und Lobpreisungen auf der anderen Seite auf – unbeteiligt lässt das groteske Schelmenstück der neuen Welt jedoch niemanden. Im Rahmen eines Seminars des Fachgebiets Germanistik kommt die Autorin am Donnerstag, 18. Juni, um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Lesung mit Diskussion an die Universität Osnabrück.
An dem neuen Roman »Lärchenau« der Leonce-und-Lena-Preisträgerin Kerstin Hensel scheiden sich die Geister. Der parodistische Streifzug durch fast 60 Jahre deutscher Geschichte ruft zu Verrissen auf der einen und Lobpreisungen auf der anderen Seite auf – unbeteiligt lässt das groteske Schelmenstück der neuen Welt jedoch niemanden. Im Rahmen eines Seminars des Fachgebiets Germanistik kommt die Autorin am Donnerstag, 18. Juni, um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Lesung mit Diskussion an die Universität Osnabrück. Die Veranstaltung findet im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16, statt.
Im Mikrokosmos des Dorfes »Lärchenau« tauchen allzumenschliche Charaktere wie in einem Zerrspiegel auf und werfen Schlaglichter auf deutsch-deutsche Fragen im großen und kleinen Sinne. Die für ihren ungewöhnlichen Humor und ihre satirisch-groteske Ader bekannte ostdeutsche Autorin entwirft ein Panoptikum skurriler Gestalten und bizarrer Geschehnisse und schildert Täter wie Mitläufer, Opfer und Geopferte des realexistierenden Sozialismus, der Wende- und Nachwendezeit gleichermaßen distanziert, aber nie gleichgültig. Gefördert wird die Veranstaltung unter anderem von der Universitätsgesellschaft Osnabrück.
Weitere Informationen
Juliane Schöneich, Universität Osnabrück,
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft,
Neuer Graben 40, 49069 Osnabrück,
julianeschoeneich@gmx.de
