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Pressemeldung

Nr. 85 / 2009

09. März 2009 : Wie funktioniert Katalyse? - Universität Osnabrück: Fachbereich Physik lädt zu Vortrag ein

Katalyse spielt in vielfältiger Weise eine immens wichtige Rolle. Die Arbeiten des Nobelpreisträgers für Chemie im Jahr 2007, Prof. Dr. Gerhard Ertl, stehen am Beginn einer Epoche, in der versucht wird, mit mikrophysikalischem Verständnis und den zeitgleich entwickelten oberflächenphysikalischen Methoden katalytische Prozesse besser zu verstehen und Reaktionsmechanismen aufzuklären, um katalytische Prozesse effizienter, oder auch auf neuen Wegen ablaufen zu lassen. Ein allgemeinverständlicher Vortrag in der Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« an der Universität Osnabrück behandelt dieses Thema.

Katalyse spielt in vielfältiger Weise eine immens wichtige Rolle. Die Arbeiten des Nobelpreisträgers für Chemie im Jahr 2007, Prof. Dr. Gerhard Ertl, stehen am Beginn einer Epoche, in der versucht wird, mit mikrophysikalischem Verständnis und den zeitgleich entwickelten oberflächenphysikalischen Methoden katalytische Prozesse besser zu verstehen und Reaktionsmechanismen aufzuklären, um katalytische Prozesse effizienter, oder auch auf neuen Wegen ablaufen zu lassen. Ein allgemeinverständlicher Vortrag in der Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« an der Universität Osnabrück behandelt dieses Thema. Der Physiker Apl. Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Manfred Neumann spricht am Donnerstag, 12. März, um 20 Uhr im Fachbereich Physik, Barbarastraße 7, Raum 32/102 (großer Hörsaal). Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.

Ein Beispiel für die herausragende Rolle der Katalyse ist die Erzeugung von Ammoniak im Haber-Bosch-Verfahren. Ammoniak dient als Ausgangsstoff für die Düngemittelindustrie für eine intensive Bewirtschaftung der Felder, sowie bei der »katalytischen« Entgiftung der Auspuffgase bei Kraftfahrzeugen und anderen Verbrennungsanlagen und nicht zuletzt bei der Behandlung von Halbleiteroberflächen in der Informationstechnologie.

Neumann studierte Physik an der Technischen Hochschule München und promovierte bei dem späteren Nobelpreisträger Ertl in Hannover, bei dem er später an der Ludwig-Maximilians-Universität in München als Wissenschaftlicher Assistent tätig war. Seit 1976 ist Neumann an der Universität Osnabrück beschäftigt. In den derzeitigen Arbeiten stehen oxidische und magnetische Materialien im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses des mehrfach international geehrten Physikers.

Weitere Informationen

Apl. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Schmidt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Physik,
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2693, Fax +49 541 969 2670,
hschmidt@uni-osnabrueck.de