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Topinformationen
Tagungen und Kongresse
Gute wissenschaftliche Praxis
14. und 15. November 2013
Schloss Osnabrück, Neuer Graben 29
Unter Federführung des Zentrums für Promovierende (ZePrOs) veranstaltet die Universität Osnabrück am 14. und 15. November ein Symposium zum Thema »Gute wissenschaftliche Praxis« und lädt dazu alle Lehrenden, Promovierenden und Studierenden der Universität ein. Ziel der Veranstaltung ist es, das Problemfeld wissenschaftlichen Fehlverhaltens offensiv zu thematisieren und einen universitätsweiten Diskussionsprozess zur Frage anzustoßen, wie gute wissenschaftliche Praxis in Studium und Wissenschaft nachhaltig gesichert werden kann.
Fachtagung: Ist der Dümmer noch zu retten?
25. Oktober 2013
Hochschule Osnabrück, Standort Haste, Gebäude HR
Zum Auftakt des gemeinsam von der Universität und Hochschule initiierten Masterstudiengangs »Boden, Gewässer, Altlasten« findet am Freitag, 25. Oktober, eine hochkarätige Fachtagung zur ökologischen Problemregion »Dümmer-See« statt. Hintergrund ist die extreme Eutrophierung dieses nordwestdeutschen Flachsees mit zahlreichen ökologischen, aber auch wirtschaftlichen Folgen für das Umfeld.
Mehr Informationen:
Programm
Pressemeldung
Studiengang Boden, Gewässer, Altlasten
Gallotropismus im Spannungsfeld von Attraktion und Abweisung
23. bis 26. Oktober 2013
Zimeliensaal der Universitäsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp
Die Tagung findet im Rahmen des Forschungsprojekts »Gallotropismus und Zivilisationsmodelle im deutschsprachigen Raum (1660-1789)« statt. Das von Prof. Dr. Wolfgang Adam (Universität Osnabrück) und Prof. Dr. Jean Mondot (Bordeaux III) geleitete Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Agence nationale de la recherche (ANR) gefördert. Der Osnabrücker Kongress »Gallotropismus im Spannungsfeld von Attraktion und Abweisung« wird von Prof. Adam (Osnabrück), Prof. Dr. York-Gothart-Mix (Marburg) und Prof. Mondot (Bordeaux) ausgerichtet.
Archiv 2013
Konferenz „Raum.Klang – Klang.Raum“
13. September 2013, 10:30-18 Uhr
Schloss Osnabrück, Neuer Graben 29 49074 Osnabrück
Wie präsentiere ich ein Konzert ansprechend und neu? Kann ich aus dem Konzertraum herausgehen, an neue, aufregende, ungewöhnliche Orte? Prägt ein Ort meine Musik? Wie kann er Kompositionen und künstlerische Installationen nicht nur beeinflussen sondern ganz neu hervorbringen? Kann man zum Beispiel Heizungsrohre in einem Raum bespielen, Naturgeräusche einbinden?
In der jungen Musikszene spielen diese Fragen aktuell eine große Rolle. Auch die großen Konzerthäuser und Musikfestivals erschließen neues Publikum durch das Zugehen auf die Menschen in „Ihren“ Räumen. Sie entwerfen Wandelkonzerte, bespielen urbane Räume, Weinberge und Clubs.
In der Fachkonferenz „Raum.Klang – Klang.Raum“ kommen Aspekte wie Wirkung der akustischen Atmosphäre eines neuen Ortes auf die musikalische Darbietung und Publikum sowie bewusste Raumklanggestaltung zur Diskussion. Praxisbeispiele zeigen unterschiedliche Wahrnehmungen und künstlerische Arbeten zu Klang in Räumen. Die Konferenz findet im Rahmen des "YEAH! Young EARopean Award & Festival" statt
Lazarus - Kulturgeschichte einer Metapher
05.-07. September
Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze 16, Raum 09/114
Die Tagung soll eine Bestandsaufnahme der Metaphern, Mythen, Motive und Diskurse leisten, die sich um Lazarus ranken.
Die Figur des von den Toten zurückgekehrten Lazarus begegnet uns im Neuen Testament, in Mythen und Legenden; sie ist ein beliebtes Motiv der Literatur. Die kulturwissenschaftlich angelegte Tagung soll zunächst eine Bestandsaufnahme jener heilsgeschichtlichen und literarischen Texte liefern, die sich mit der Figur des Lazarus beschäftigen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, was Lazarus als Motiv und Metapher leistet, ob es sich sogar um einen Diskurs handelt, der kulturelles Wissen (z. B. über die Grenze von Leben und Tod) produziert. Darüber hinaus bieten sich auch Anknüpfungspunkte zu Medizin und Naturwissenschaften, die ebenfalls „Lazarus-Phänomene“ oder „Lazarus“-Effekte kennen. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie anhand der Lazarus-Phänomene in Geistes- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin eine wechselseitige Verständigung und Diskussion über Wissensbestände und ihre Produktion sowie die Methoden der jeweiligen Disziplinen möglich ist.
Eine wissenschaftliche Zielsetzung der Tagung besteht außerdem darin, die spezifische Qualität der Lazarus-Metapher im Unterschied zu anderen Wiedergänger-Figuren (z. B. Orpheus), Untoten (Werwölfen, Vampiren usw.) oder Stigmatisierten (Jesustransfiguration) herauszuarbeiten, die eben nicht mit gleicher Rekurrenz auftauchen und auch nicht zur Benennung naturwissenschaftlicher Phänomene herangezogen werden.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Ursula Hennigfeld, Romanische Kulturwissenschaft, ursula.hennigfeld@uos.de
Religiöse Früherziehung
11. bis 13. Mai 2013
Außerhäusliche frühkindliche Erziehung und Bildung ist in Deutschland spätestens seit der Diskussion um den seit 2013 geltenden Rechtsanspruch auf Betreuung von Kindern unter drei Jahren wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Ein Großteil der frühkindlichen Betreuung von Kindern wird in Deutschland unter kirchlicher Trägerschaft organisiert. Die betreuten Kinder werden nun im Zuge der Betreuungsreform deutlich jünger sein. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine Voraussetzung für gelingende Erziehung, aber die Kenntnisse über kulturelle und religiöse Pluralität werden in den Fachschulen noch eher minimal vermittelt. Zieht man die religiöse und weltanschauliche Heterogenität der betreuten Kinder in Betracht, wird die Herausforderung der Träger in Bezug auf religiöse Erziehung im Kindergartenalter deutlich. Die Fachtagung will diesen Aspekt der frühkindlichen Perspektive trialogisch beleuchten.
Bewegte Kindheit
28. Februar bis 2. März 2013
Bewegung ist Motor der Entwicklung und Ausdruck der Lebensfreude von Kindern. Über Bewegung eignen sie sich die Umwelt an und sammeln Erfahrungen über sich selbst und ihr soziales Umfeld. Ausreichende Bewegungsmöglichkeiten gehören zu den Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Vordergrund des 8. Osnabrücker Kongresses »Bewegte Kindheit« steht das Thema „Inklusion“ als eine der großen bildungspolitischen Herausforderungen. Die Veranstaltungen werden sich mit der Frage beschäftigen, wie Kinder ihre Potentiale entfalten und wie ihre Ressourcen über Bewegung entdeckt werden können. Zu den internationalen Referenten des Kongresses zählen renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis. In zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Workshops werden drei Tage lang neue Erkenntnisse über die Entwicklung, Bildung und Erziehung von Kindern vorgestellt und praktische Anregungen für die Gestaltung einer "bewegten Kindheit" gegeben.
Salafismus in Deutschland
25. bis 26. Januar 2013
Das Phänomen des Salafismus in Deutschland: zwischen der Suche nach vermeintlich authentischer Religionsausübung und extremer Radikalität. Eine bedeutende Herausforderung für die muslimische Community, Gesellschaft und Politik. Das Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück veranstaltet zu diesem wichtigen Thema für Multiplikatoren die Fachtagung „Salafismus in Deutschland – Entstehung, Radikalisierung und Prävention“.
