Unter dem Titel „Vorbilder“ widmet sich das Osnabrücker Symphonieorchester dann dem spannenden Verhältnis zwischen Tradition und Moderne und präsentiert zwei Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, die sich auf unterschiedliche Weise auf musikalische Traditionen beziehen.
Auf dem Programm stehen „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel sowie das „Divertimento für Streicher“ von Béla Bartók.
Maurice Ravels „Le Tombeau de Couperin“ ist eine feinsinnige Hommage an die französische Barockmusik und zugleich ein stilles Gedenken an im Krieg gefallene Freunde. Ravel verbindet barocke Tanzformen mit seiner unverkennbaren Klangtransparenz und verleiht dem Werk trotz seines ernsten Hintergrunds eine schwebende Leichtigkeit. Mit Béla Bartóks „Divertimento für Streicher“ erklingt ein Werk, das in der Form des barocken Concerto Grosso wurzelt, zugleich aber von Bartóks charakteristischem Volksmusik‑Einschlag, rhythmischer Energie und emotionaler Tiefe geprägt ist.
Die musikalische Leitung des Konzerts übernimmt Benjamin Huth. Durch den Abend führt Prof. Dr. Stefan Hanheide vom Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück.
Tickets gibt es zum Preis von 25 Euro (ermäßigt 12,50 Euro). Der Vorverkauf läuft über die Theaterkasse. Für Studierende der Universität und Hochschule gilt die Theaterflatrate.
Weitere Informationen für die Medien:
Prof. Dr. Stefan Hanheide, Universität Osnabrück
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
E-Mail: shanheid@uni-osnabrueck.de