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078/2026
Netweave 2.0 legt Schwerpunkt auf Automatisierung

Neue Plattform für bessere Vernetzung ehrenamtlicher Organisationen

Mit der Plattform „Netweave 2.0“ entwickeln Forschende der Universität Osnabrück ein automatisiertes Matching-Tool, das die Kooperation und Vernetzung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen effizient stärkt.

Viele Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen engagieren sich mit großem Einsatz für Natur- und Klimaschutz. Doch oft fehlen ihnen die Zeit und die Ressourcen, geeignete Kooperationspartner zu finden und gemeinsame Projekte anzustoßen. Forschende der Universität Osnabrück arbeiten daher mit „Netweave 2.0“ an einer digitalen Plattform, die Organisationen künftig automatisiert miteinander vernetzen soll.

Das in der Abteilung Biologiedidaktik der Universität Osnabrück entwickelte Projekt „Netweave 2.0 – Automatisierte Vernetzung von Organisationen im ökosozialen Ehrenamt durch ressourcenbasiertes Matching“ wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert. Es knüpft unmittelbar an die Ergebnisse des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Promotionsvorhabens von Dr. Felix Przesdzink an, das bereits praxistauglich erprobt werden konnte.

Ziel des neuen Vorhabens ist es, Organisationen künftig automatisiert miteinander in Kontakt zu bringen und so die Zusammenarbeit im Ehrenamt nachhaltig zu stärken.

„Mit Netweave 2.0 schaffen wir die Voraussetzungen, um Kooperationen zwischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen deutlich effizienter anzubahnen und gleichzeitig die dafür notwendigen personellen Ressourcen zu reduzieren“, erläutert Dr. Felix Przesdzink. „Durch die automatisierte Auswertung von Bedarfen und Angeboten können wir passende Partner identifizieren und gezielt zusammenführen.“

Der Schwerpunkt der Nachfolgeversion liegt neben der Automatisierung auf der Skalierbarkeit: Die Datenerhebung erfolgt über automatisiert versandte Online-Fragebögen, das Matching wird in regelmäßigen Abständen berechnet, und die Teilnehmenden erhalten per E-Mail eine priorisierte Shortlist mit geeigneten Kooperationspartnern, ohne dass ein personell starkes Netzwerkmanagement dauerhaft erforderlich ist.

 

Weitere Informationen für die Medien: 
Dr. Felix Przesdzink, Universität Osnabrück
Fachbereich Biologie

 felix.przesdzink@uni-osnabrueck.de

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