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Kurzprofil der Universität Osnabrück

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Titelbild Uni kompakt: Zwei Studentinnen im Seminar

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Lebendig, forschungsstark und qualitätsbewusst, mit einem breit gefächerten, wissenschaftlich fundierten Studienangebot – so präsentiert sich heute die Universität Osnabrück. Sie ist harmonisch in die Friedensstadt Osnabrück mit Tradition und reichem Kulturleben eingebettet. 1974 in den Jahren des Hochschulbooms gegründet, hat sie sich als mittelgroße deutsche Universität positioniert und auf den Wettbewerb um die besten Köpfe und ausreichende Finanzmittel eingestellt. Die Beschäftigten schätzen die familienfreundliche Atmosphäre. Das 2017 verabschiedete Zukunftskonzept „UOS 2020“ mit sechs Forschungsprofillinien bildet die Grundlage für die Entwicklung der Universität in den kommenden Jahren.

Kurzversion Zukunftskonzept herunterladen: PDF

Forschen über Fächergrenzen hinaus

Die Universität punktet mit außergewöhnlichen Forschungsleistungen, die nur durch fächerübergreifende Zusammenarbeit möglich sind:

  • Der KI-Campus ist das Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik. Derzeit arbeiten im KI-Campus ca. 20 Professorinnen und Professoren sowie rund 80 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter sind vier einschlägige, von der Wirtschaft bzw. Stadt und Landkreis Osnabrück finanzierte Stiftungsprofessuren.
  • Das bundesweit einmalige interdisziplinäre Forschungszentrum Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück (CellNanOs) erarbeitet neue Ansätze der modernen Zellbiologie. Der Forschungsansatz kann auf den Erfahrungen des Sonderforschungsbereichs (SFB 944) „Physiologie und Dynamik zellulärer Mikrokompartimente“ aufbauen, der sich durch die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen aus der Biologie, Physik und Mathematik auszeichnet.
  • Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum. Dort wird zu den vielfältigen Aspekten räumlicher Mobilität und interkultureller Begegnung in Geschichte und Gegenwart gearbeitet.
  • Frühkindliche Bildung und Entwicklung – seit vielen Jahren ein Schwerpunkt an der Universität Osnabrück – wird im Forschungszentrum Center for Early Childhood Development and Education Research (CEDER) unter Beteiligung aus fünf Fachbereichen erforscht.
  • Das renommierte Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), das von neun Fächern getragen wird, ist eine der wenigen deutschen Forschungszentren, das sich explizit der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit zuwendet.
  • Ein weiterer interdisziplinärer Leuchtturm ist das Institut für Kognitionswissenschaft (IKW), das sich mit Fragen der höheren kognitiven Funktionen beschäftigt. Am Institut sind zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkollegs „Situated Cognition“ und „Computational Cognition“ eingerichtet. Hier arbeiten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an Forschungsfragen zum besseren Verständnis der Intelligenz bei Menschen und Maschinen.
  • Im Institut für Umweltsystemforschung (USF) werden Veränderungen in Umweltsystemen, daraus resultierende Probleme und deren Lösungen interdisziplinär erforscht.
  • Mit dem European Legal Studies Institute ist an der Universität Osnabrück eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen Europas in der Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung verankert.
  • Die Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen ist ein über die nationalen Grenzen hinaus bekanntes Forschungsgebiet im Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm).
  • Interdisziplinäre Forschung wird auch durch das Labor Niedersachsen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) exponiert sichtbar.

Die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine der Kernaufgaben der Universität, der sie sich unter anderem auch durch das Zentrum für Promovierende und promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (ZePrOs) stellt.

Gut betreut studieren

181 attraktive und moderne Studienprogramme bietet die Universität an. Das vielfältige Fächerspektrum beinhaltet zukunftsorientierte Bachelor- und Masterprogramme in den Bereichen

  • Sozial- und Humanwissenschaften
  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
  • Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
  • Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  • Theologie, Kunst, Musik, Sport

Die Programme bereiten die Absolventinnen und Absolventen hervorragend auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vor und bieten gute Karrierechancen. Rund 14.000 Studierende sind derzeit eingeschrieben, die sagen: In der Universität und der Stadt Osnabrück kommt man rasch an; die Dozentinnen und Dozenten haben ein offenes Ohr; es gibt in den Studiengängen viele Wahlmöglichkeiten.

Die optimale Betreuung ihrer Studierenden hat für die Universität Priorität. Insgesamt lehren und forschen 1000 Hochschullehrerinnen und -lehrer, Dozentinnen, Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun Fachbereichen.

Ein Schwerpunkt der Universität Osnabrück ist auch die wissenschaftsnahe Bildung und Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für nahezu alle Schulformen, von der Grund-, Haupt- und Realschule über das Gymnasium bis hin zum Lehramt in berufsbildenden Schulen. Auch hier spielen Kooperationen und der Blick über den Tellerrand eine Rolle, wenn in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück die Studiengänge Elektro- und Metalltechnik oderÖkotrophologie für berufsbildende Schulen angeboten werden.

Eine Uni im Herzen der Stadt

Eine Besonderheit der Universität Osnabrück ist ihre Lage: Viele Gebäude befinden sich in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt und sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Hier finden sich die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer wie auch die Psychologie. Sitz des Präsidiums und der Verwaltung ist das ehemalige Fürstbischöfliche Schloss. Mit seinem prägnanten gelben Anstrich ist es Markenzeichen und Aushängeschild der Universität. Am Westerberg finden sich neben den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik außerdem die Mathematik, Informatik, Kognitionswissenschaft und Umweltsystemwissenschaft auf einem sich rasch entwickelnden, attraktiven Campus. Entspannung und Ausgleich schafft der Botanische Garten der Universität Osnabrück, der gleichzeitig Lehr- und Forschungsstätte für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist.

Eine starke Partnerin für die Region

Mit 1.750 Beschäftigten und einem Finanzvolumen von rund 169 Millionen Euro (2018) ist die Universität Osnabrück eine der größten Arbeitgeberinnen der Stadt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zahlreiche Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen und Institutionen bieten den Studierenden die Chance, frühzeitig Praxiserfahrungen zu sammeln. Die hohe Wertschätzung der Universität seitens Wirtschaft und Gesellschaft spiegelt sich auch in der besonders erfolgreichen Einwerbung von Stiftungsprofessuren. Ein weiteres Beispiel für die Verankerung der Universität in der Region ist das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Die Einrichtung, die nach dem in Osnabrück geborenen weltbekannten Schriftsteller benannt ist, tragen Stadt und Universität gemeinsam. Mit den überregional bekannten Osnabrücker Friedensgesprächen werben die Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 und die Universität ebenfalls gemeinsam für Frieden und Toleranz.