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Pressemeldung

Nr. 313 / 2010

01. November 2010 : Said Nursi – Islamdenker der Neuzeit - Internationales Symposium des Zentrums für interkulturelle Islamstudien (ZIIS) am 8. und 9. November an der Universität Osnabrück

Aus Anlass des 50. Todestages des islamischen Schriftgelehrten Said Nursi lädt das Zentrum für interkulturelle Islamstudien (ZIIS) der Universität Osnabrück am 8. und 9. November zu einem internationalen Symposium ein. Experten aus der Türkei, Deutschland, den USA und Großbritannien werden sich mit den Lehren des »Bediuzzaman« (Gelehrter in seiner Zeit) auseinandersetzen. Aufgrund zahlreicher Anmeldungen wird die öffentliche Tagung in die OsnabrückHalle verlegt. Anmeldungen sind bis Veranstaltungsbeginn möglich: amehrman@uni-osnabrueck.de, Tel. 0541-969-6205. Das Symposium beginnt um 13 Uhr im Niedersachsensaal.

Aus Anlass des 50. Todestages des islamischen Schriftgelehrten Said Nursi lädt das Zentrum für interkulturelle Islamstudien (ZIIS) der Universität Osnabrück am 8. und 9. November zu einem internationalen Symposium ein. Experten aus der Türkei, Deutschland, den USA und Großbritannien werden sich mit den Lehren des »Bediuzzaman« (Gelehrter in seiner Zeit) auseinandersetzen. Aufgrund zahlreicher Anmeldungen wird die öffentliche Tagung in die OsnabrückHalle verlegt. Anmeldungen sind bis Veranstaltungsbeginn möglich: amehrman@uni-osnabrueck.de, Tel. 0541-969-6205. Das Symposium beginnt um 13 Uhr im Niedersachsensaal.

Said Nursi genießt unter vielen Muslimen den Ruf eines »Religionserneuerers«, der in seinem umfangreichen Werk »Risale-i Nur« (Sendschreiben des Lichts) drei Dinge fordert: Bildung, eine vor allem ethisch geprägte Auslegung der Scharia und eine - viele kritische Fragen aufwerfende - »Integration« der modernen Naturwissenschaft in den Islam.

Auf Said Nursi bezieht sich die Erweckungsbewegung Nurculuk, die zu den einflussreichsten religiösen Strömungen der Türkei gehört. Schon Kemal Atatürk hatte in den zwanziger Jahren versucht, den damals populären Said Nursi für sein Vorhaben zu gewinnen. Doch ihm schienen die Reformen Atatürks zu radikal und zu weltlich. Nursi verbrachte viele Jahre im innertürkischen Exil und im Arrest.

»Das Osnabrücker Symposium wird sich mit den unterschiedlichen Facetten des Islamdenkers der Neuzeit befassen und hierbei seine vielfältigen Gedanken zur Religion in der Moderne reflektieren«, so der Osnabrücker Tagungsleiter Prof. Dr. Bülent Ucar. »Ein international, interreligiös und interdisziplinär angelegtes Wissenschaftlerteam wird die Lebensleistung von Said Nursi kritisch würdigen.«

Weitere Informationen

Weitere Informationen für die Redaktionen:Prof. Dr. Bülent Ucar,Universität Osnabrück,
Islamische Religionspädagogik,
49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969-6032,
bucar@uni-osnabrueck.de