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Angebote für Tutorinnen und Tutoren

Hier gibt es den aktuellen Flyer zum Tutorenprogramm!

Schulungen für Tutorinnen und Tutoren

Wenn Sie als Tutorin oder Tutor Interesse an einer Tutorenschulung haben, die Sie auf Ihre Rolle und Aufgabe vorbereitet, wenden Sie sich an die Leiterin/den Leiter der entsprechenden Lehrveranstaltung und fragen Sie, ob in Ihrem Fach bisher bereits Strukturen zur Qualifizierung von Tutorinnen und Tutoren vorhanden sind. Sofern dies noch nicht der Fall ist, machen Sie Ihre Dozentinnen und Dozenten gerne auf das Tutorenprogramm an der Universität Osnabrück aufmerksam. Dieses bietet den Lehrenden Unterstützung dabei, Qualifizierungsmaßnahmen für Tutorinnen und Tutoren zu entwickeln und durchzuführen. Alternativ können Sie sich auch gerne direkt an uns wenden (tutoren@uos.de).

Für alle Erstiwochen-Tutorinnen und Erstiwochen-Tutoren gibt es außerdem ein zentrales Angebot an Schulungen zu verschiedenen wählbaren Terminen. Aktuelle Termine und Hinweise finden Sie in der StudIP Gruppe Erstsemestertutor*innen für die Einführungswoche 2019

Die Teilnahme an einer Tutorenschulung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auf Ihre zukünftige Rolle vorzubereiten und bestehende Unsicherheiten zu verringern. Darüber hinaus erlangen Sie didaktisches Know-how, welches Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihres Tutoriums direkt zugute kommt. Je nach Schwerpunkt Ihres Fachs und Art des Tutoriums arbeiten Sie in der Schulung direkt an Ihren eigenen Präsentations- und Moderationsfähigkeiten, lernen aktivierende Methoden kennen oder erwerben Strategien, um mit schwierigen Situationen im Tutorium umzugehen. 

Das Tutorenprogramm der Uni Osnabrück ist Mitglied im Netzwerk für Tutorienarbeit an deutschen Hochschulen und wurde durch dieses auch akkreditiert.

Zertifikat für Tutorinnen und Tutoren

Seit dem Wintersemester 2011/2012 haben alle Tutorinnen und Tutoren die Möglichkeit, am Tutorenprogramm teilzunehmen.
Dies soll engagierten Tutorinnen und Tutoren die Möglichkeit bieten, ein umfassendes Zertifikat über die geleistete Qualifizierung zu erhalten, welches im universitären, wie auch im außeruniversitären Bereich Vorteile schaffen kann.

Das Tutorenprogramm ist seit Juni 2016 durch das bundesweite Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen der dghd akkreditiert. Der Akkreditierung liegen die Standards des Netzwerkes Tutorienarbeit an Hochschulen in der Fassung vom 12. Mai 2015 zugrunde.

Dabei gibt es zunächst eine in der Regel zweitägige Grundlagenschulung. Darüber hinaus kann jede/r Tutor/in sich durch die Teilnahme an einer Hospitation direktes Feedback auf das eigene Lehrverhalten einholen, sowie sich ein individuelles Profil bilden, indem an einem Wahlworkshop aus einem breiten Angebot ein Thema gewählt wird, welches den eigenen Interessen und Arbeitsschwerpunkten am nächsten kommt.
Alle TutorInnen schreiben begleitend ein Portfolio, welches der Reflexion des eigenen Entwicklungsprozesses dient und auf das es individuelles Feedback gibt. Zudem soll eine zusätzliche formale Evaluation durchgeführt werden.

In unserem Flyer (siehe oben) und in den FAQ's (siehe unten) gibt es dazu noch ausführlichere Informationen. Außerdem sind die Instruktionen der einzelnen Reflexionsaufgaben in der studIP Gruppe "Portfolio zum Tutorenprogramm" zu finden. Bitte tragen Sie sich dort selbständig ein! Damit sind Sie dann offiziell im Tutorenprogramm angemeldet.

Weiterführende Angebote für Absolvent/innen des Tutorenzertifikats

Tutor/innen, die das Zertifikatsprogramm erfolgreich durchlaufen haben uns sich zusätzlich weiterbilden möchte, haben die Möglichkeit sich für das Multiplikatorenprogramm zu bewerben (per Mail an tutoren@uos.de). Dort erhalten sie in einer Art train-the-trainer Weiterbildung die Chance umfassende Kompetenzen im Bereich der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops/ Veranstaltungen zu erwerben und führen im Praxisteil die anstehende Tutorenschulung für das eigene Fach durch.

Weitere Informationen erhalten Sie unter "Angebote für Mitarbeiter/innen"

1. Was ist das Tutorenprogramm und wie ist es aufgebaut?

Das Tutorenprogramm setzt sich zusammen aus einem Grundlagenmodul sowie zwei Vertiefungsmodulen und einer schriftlichen Reflexion.

Um das Zertifikat "hochschuldidaktische Qualifizierung als Tutor/in" zu erhalten, müssen alle drei Module mit einem Umfang von insgesamt 51 Arbeitseinheiten (1 Arbeitseinheit entspricht 45 Minuten) absolviert werden. Zudem wird ein individuelles Lernportfolio (9AE) angefertigt (siehe studIP Veranstaltung "Portfolio zum Tutorenprogramm").

 Informationen zur Anrechnung und zu Anrechnungsmöglichkeiten erhalten Sie hier.

 

2. Was sind die Inhalte des Grundlagenmoduls?

Wie ist es aufgebaut?

Ziel des Grundlagenmoduls ist eine Einführung der Studierenden in die hochschuldidaktische Tätigkeit als Tutor/in an der Hochschule. Die Studierenden sollen sich gemeinsam mit Fragen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen.

2.1  2-tägiger Workshop:

Die hochschuldidaktische Tätigkeit als Tutorin oder Tutor. Erwerb didaktischer Planungskompetenzen und methodischer Grundfertigkeiten.

Zentrale Themenfelder sind z.B.:

  • Aufgabe und Rolle als Tutor (Rollenverständnis und Selbstbild)
  • Reflexion eigener Lehr-/Lernerfahrungen
  • Förderung von Motivation
  • Didaktische Planung und methodische Gestaltung von Lehr-Lern-Einheiten
  • Überfachliche Qualifikationen (Kommunikation/Präsentation etc.)
  • Gruppenleitung und Gruppenprozesse
  • Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen und herausfordernden Situationen/Konflikten
  • Feedback geben/nehmen, Evaluation des Tutoriums
  • Einführung in das Tutorencurriculum

Durchführung: Die Gewichtung und konkrete Ausgestaltung der einzelnen Themenschwerpunkte geschieht in Zusammenarbeit mit den Leiter/innen der Schulung. Die schriftliche Auseinandersetzung mit dem geplanten Transfer der Inhalte des Grundlagenworkshops in das eigene Tutorium ist Bestandteil des Portfolios. Hierfür existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe A in studIP).Workload: 16 AE (8 AE pro Workshoptag)

2.2 Reflexionstreffen

Das Reflexionstreffen dient der Reflexion von:

  • Erfolgen und Schwierigkeiten
  • Unterstützungsbedarfen
  • Persönlichen Entwicklungsprozessen

Durchführung: Das Reflexionstreffen findet im Laufe des Semesters statt. Die Termine erfahren Sie von der Leiterin / dem Leiter der Grundlagenschulung oder von der Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich.Die Ergebnisse des Reflexionstreffens werden schriftlich im Portfolio festgehalten.

Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe B in studIP). Workload: 4 AE

Worklaod Grundlagenmodul insgesamt ( inklusive schriftlicher Reflexion des Transfers) : 25 AE

 

3. Was ist das Vertiefungsmodul I ? Wie werden die Inhalte vermittelt?

Kollegiale Hospitation in Form von Peer-Tandems (Ablauf siehe 4.)

Die kollegiale Hospitation wird in Form von Peer- Tandems durchgeführt. Die kollegiale Hospitation umfasst die didaktische Planung einer Tutoriumssitzung, die wechselseitige Hospitation und Rückmeldung sowie einen anschließenden Reflexionsbericht, welcher Teil des Portfolios ist.

Organisationshinweise:

Die kollegiale Hospitation beinhaltet..

  • Didaktische Planung einer Sitzung (4 AE)
  • Vorbesprechung mit der/dem Hospitationspartner/in (jeweils 2, insgesamt 4 AE)
  • Hospitation bei dem eigenen Tandempartner (2AE)
  • Gegenseitige Rückmeldung (jeweils 2, insgesamt 4 AE)

Hinweise zur Durchführung:

  • Die Tutor/innen planen jeweils zu Zweit die Termine für die Hospitation, um die Verbindlichkeit zu erhöhen.Zu diesem Termin beobachtet eine Person die andere anhand von Beobachtungsbögen und gibt ihr dann hinterher ein Feedback. Dies geschieht wechselseitig.
  • Beobachtungsbögen und Didaktisches Planungsraster gibt es in der Stud.IP Gruppe zum Portfolio
  • Die Tutorien, in denen aus bestimmten Gründen (z.B. parallele Durchführung) keine wechselseitigen Hospitationen der Tutor/innen möglich sind, werden alternative Vorgehensweisen akzeptiert, z.B. Hospitation durch den/die Multiplikator/in oder durch Kommilitonen/innen.
  • Die Planung, Durchführung und Reflexion der kollegialen Hospitation wird schriftlich im Portfolio festgehalten. Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden mit Dateien (siehe Aufgabe C in studIP: Portfolio zum Tutorenprogramm).
  • Für Übungstutorien, oder solche, die den Schwerpunkt eher auf 1:1 Situationen haben, gibt es einen abgewandelten Beobachtungsbogen

Workload Vertiefungsmodul I (inklusive schriftlicher Reflexion): 16 AE

4. Wie genau wird die kollegiale Hospitation durchgeführt?

Hospitationen in Tutorien sind Tutoriumsbesuche, bei denen in der Regel eine Tutorin oder ein Tutor eine Tutoriumssitzung eines weiteren Tutors oder einer weiteren Tutorin besucht und beobachtet. Die Beobachtung wird mithilfe von Leitfragen durchgeführt. Nach der Veranstaltung setzt sich das Hospitationsteam für ein erstes Feedback zusammen. In dieser Besprechung gibt die Besucherin oder der Besucher dem oder der Hospitierten Feedback zum Tutorium. (Ausnahme: Wenn es im Fach keine weiteren Tutorinnen und Tutoren gibt, können Sie auch Kommilitoninnen und Kommilitonen um die Hospitation bitten!)

Ablauf

  1. Bildung der Hospitationsteams mit Terminabsprache: Wann werde ich hospitiert und wann hospitiere ich?
  2. Information der Teilnehmenden des Tutoriums über die Hospitation (den Studierenden wird erklärt, dass der Hospitation das Ziel der Optimierung der eigenen Lehrtätigkeit als Tutor im Rahmen des Tutorenzertifikats zu Grunde liegt).
  3. Planung der Sitzung: Erstellung eines didaktischen Planungsrasters für die Sitzung sowie schriftliche Erläuterung der Lehr-/Lernziele, der Arbeitsformen und der Auswahl der Medien (Download siehe Dateien in der studIP-Veranstaltung "Portfolio zum Tutorenprogramm" unter Aufgabe C/ "Vorbereitung der Kollegialen Hospitation")
  4. Vorbesprechung mit der oder dem Hospitationspartner oder -partnerin (mehrere Tage vor Durchführung der Hospitation): Aushändigung und Erläuterung der Vorbereitungsmaterialien und Besprechung der Rahmenbedingungen 
    Die Informationen aus diesem Vorbereitungsgespräch werden notiert und bei der Auswertung der Hospitation berücksichtigt.
  5. Durchführung des Tutoriums und Beobachtung:

Die Beobachtung kann folgende Leitfragen umfassen

  • Veranstaltungsaufbau: Wird der "rote Faden" in der Tutoriumssitzung erkennbar? Woran macht ihr das fest?
  • Methodisches Vorgehen: Welche Lehr-/Lernformen werden verwendet? Findet ihr das methodische Vorgehen stimmig? Passen die Lehr-/Lernformen und der Inhalt zusammen?
  • Einsatz von Medien: Mit welchen Medien arbeiten die Studierenden? Passen für euch Medien und Inhalte zusammen?
  • Vortragsstil: Stimmen Gestik, Mimik, Körperhaltung und Inhalt miteinander überein?
  • Gesprächsführung: Werden Diskussionen angeleitet? Wie wird moderiert?
     Verschiedene Feedbackbögen können zur Dokumentation verwendet werden (Feedbackbogen Variante 1 und Feedbackbogen Variante 2)

      6. Nachgespräch/Feedback

Selbstbild abfragen: Das heißt, den Tutor/ die Tutorin fragen, wie er oder sie das Tutorium selbst erlebt hat. Außerdem wird ein Feedbackbogen ausgefüllt, dazu sind zwei Varianten hochgeladen. (Download siehe Dateien  in der studIP-Veranstaltung "Portfolio zum Tutorenprogramm" unter Aufgabe C/ "Vorbereitung der Kollegialen Hospitation"). Natürlich muss nur EIN Feedbackbogen ausgefüllt werden!

Fremdbild liefern, das heißt Rückmeldung geben anhand der Beobachtungsnotizen, Stärken betonen, Übereinstimmungen mit Selbstbild bestätigen und unterschiedliche Wahrnehmungen erläutern - mit Beispielen erklären.

Feedbackregeln beachten: Wichtig für beide = Wertschätzender Umgang! :)

Feedbackgeber/in:

  • "Ich Aussagen", diese sind weniger urteilsbehaftet als "Du-Botschaften", Bsp.: "Ich finde du hast ein wenig schüchtern gewirkt. Das habe ich an Deinem Blickkontakt und Deiner Körperhaltung bemerkt. Außerdem hast Du etwas leise gesprochen."
  • Sandwich-Methode: Positives zu Beginn-Negatives-Positiv abschließen
  • Konkrete Verbesserungsvorschläge bringen (Bsp. "Du könntest versuchen etwas lauter zu sprechen und die Teilnehmenden öfter anzusehen.")

Feedbacknehmer/in:

  • ausreden lassen und nicht rechtfertigen ("Das war, weil ich so aufgeregt war..")
  • dankbar sein
  • später entscheiden was davon angenommen wird, keine Verpflichtung zur Änderung
    (siehe: Bogen in studIP)

Im Rahmen des Portfolios werden die Erfahrungen aus der Kollegialen Hospitation und dem jeweiligen Feedback reflektiert (Aufgabe C in studIP). Die Aufzeichnungen zur Vorbereitung der Kollegialen Hospitation und das didaktische Planungsraster werden im Anhang des Portfolios abgebildet und bei studIP hochgeladen.

 

 

5. Was sind die Inhalte des Vertiefungsmoduls II?

Das Vertiefungsmodul II dient der Ausdifferenzierung spezieller Themenfelder und einer vertieften inhaltlichen Auseinandersetzung mit Aufgaben von Tutor/innen.
Neben speziellen Veranstaltungen des Tutorenprogramms können hier auch Veranstaltungen in einschlägigen Themengebieten angerechnet werden, die nicht explizit vom Tutorenprogramm angeboten werden.

Die Kurse für das Vertiefungsmodul II im SoSe 2019 finden Sie hier!

Durchführung

  • Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt über stud.IP. Zudem wird um eine formlose Anmeldung per Mail gebeten (tutoren@uos.de).
  • Transfermöglichkeiten der Themen und Inhalte des Vertiefungsmoduls in das eigene Tutorium  werden schriftlich im Portfolio festgehalten. Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe D in studIP).

 

6. Welche Inhalte umfasst das Portfolio? Wozu dient es?

Lernergebnisse, Erkenntnisse und Reflexionen werden in Form eines Portfolios schriftlich festgehalten. Ziel ist die Schaffung einer individualisierten und nachhaltigen Lerngelegenheit.

Seit dem WS 2013/14 funktioniert dies online über die eine studIP Veranstaltung. Die Veranstaltung Portfolio zum Programm für Tutor*innen 2019/20 finden Sie hier.

 

Die folgenden Schritte werden dort auch nochmal aufgegriffen.

Inhalt:

  • Reflexion des Transfers der Inhalte der einzelnen Module in das eigene Tutorium (Aufgabe A-D)
  • Gesamtreflexion im "Brief an den Nachfolger" (Aufgabe E)
  • Anhang (wichtig):

    • Vorbereitung der kollegialen Hospitation
    • Didaktisches Planungsraster der kollegialen Hospitation
    • Angabe des Titels vom Workshop im Vertiefungsmodul II
    • Angabe zur erfolgten Evaluation
    • Eigenes Geburtsdatum (notwendig, um das Zertifikat zu erstellen)

Durchführung:

  • Das Portfolio wird begleitet zur Absolvierung der einzelnen Module angefertigt. 
  • Das Portfolio wird in studIP erstellt oder dort hochgeladen.
  • Erst wenn das Portfolio in vollständiger Form vorliegt und der Anhang hochgeladen wurde, können wir Ihnen das Gesamtzertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung als Tutor/ Tutorin" ausstellen.
     
    Workload Portfolio: 9 AE

7. Evaluation und Zusammenfassung:

Welche Voraussetzungen müssen für die Ausstellung des Tutorenzertifikats erfüllt werden?

Für die Ausstellung des Tutorenzertifikats müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Teilnahme am Grundlagenworkshop und Reflexionstreffen sowie schriftliche Reflexion (Aufgabe A+B) : 25 AE
  2. Durchführung einer kollegialen Hospitation und schriftliche Reflexion (Aufgabe C): 12 AE
  3. Teilnahme an einem zusätzlichen Workshop zur inhaltlichen Vertiefung und schriftliche Reflexion (Aufgabe D): 10 AE
  4. Vorbereitung und Durchführung eines Tutoriums
  5. Verfassen des Portfolios (bestehend aus den Reflexionen der einzelnen Module [Aufgabe A-D], der Reflexion des eigenen Lern- und Entwicklungsprozesses [Aufgabe E] sowie dem Anhang und Angabe des Geburtsdatums)
  6. Wichtig! Evaluation des eigenen Tutoriums:
    Bitte lassen Sie das Tutorium, welches Sie geleitet haben, noch von Ihren TutandInnen (=den Teilnehmenden) evaluieren. Dazu gibt es 3 Möglichkeiten.

    Möglichkeit der Evaluation Nummer (1) NEU!

    Zur Unterstützung dieser Reflexion bieten wir die Möglichkeit an, ein TAP von uns durchführen zu lassen.
    Das zählt dann auch als Evaluation (für das Tutorenzertifikat).

    In einem TAP (Teaching Analysis Poll) kommt Sie jemand von uns 30 Minuten lang zum Ende einer einzelnen Tutoriumssitzung besuchen (oder zu einem alternativ vereinbartem Termin) und stellt den Studierenden Ihres Tutoriums 3 Fragen zum Lernen in dem Tutorium, die von uns dann begleitet und anonym ausgewertet werden.
    Die 3 Fragen, die wir den Studierenden stellen, lauten:
    1.    Was fördert Ihr Lernen in dieser Veranstaltung am meisten?
    2.    Was hindert Ihr Lernen?
    3.    Welche konkreten Verbesserungsvorschläge dafür haben Sie?

    Sie selbst gehen während unserer Durchführung raus und treffen uns später (innerhalb von idealerweise 6 Tagen) zu einem kurzen Rückmeldegespräch, in dem wir Ihnen die Mehrheitsantworten der Studierenden mitteilen. Das Ganze wird anonym zurückgemeldet und die Daten werden von uns selbstverständlich streng vertraulich nur an Sie persönlich weitergegeben!

    Diese TAPs werden oft als sehr sinnvoll erachtet und finden typischerweise zu Semestermitte statt!
    Möglicher Zeitraum in diesem Jahr:
    12.11.2018 bis zum 08.02.2019

    Anmeldungen bitte an tutoren@uos.de
    (je eher ein Termin vereinbart wird, desto sicherer ein Teilnahmeplatz für Sie!)


    Möglichkeit der Evaluation Nummer (2)


    Evaluationsbögen für Tutorien sind auf der Homepage der Servicestelle Lehrevaluation der Universität erhältlich. Wichtig: Ihre Ansprechperson im eigenen Fach für das Tutorium muss ihr OK geben, dass Sie evaluieren dürfen. Dazu reicht eine formlose Mail an die Servicestelle Lehrevaluation: lehreval(at)uni-osnabrueck.de

    Danach wenden Sie sich bitte zwecks Einsatz und Auswahl der Bögen auch an die Servicestelle für Lehrevaluation. Sie bekommen nach der Auswertung einem Evaluationsbericht. Sie können die Ergebnisberichte dann bei studIP in der entsprechende Aufgabe hochladen!

    Ansichtsexemplare der Fragebögen finden Sie hier.
    Eine Entscheidungshilfe für die Fragebögenauswahl hilft Ihnen, den für Tutorium passenden Evaluationsbogen zu finden.


    Möglichkeit der Evaluation Nummer (3)

    Außerdem gibt es einen freiwilligen Zusatzbogen, der auf Wunsch vieler Tutorinnen und Tutoren entstanden ist und die Möglichkeit bietet, sich persönlich ein schriftliches Feedback von den Tutanden zu holen. Der Bogen muss nicht bei uns abgegeben werden! Rückfragen zum Feedback können aber gerne an uns gestellt werden! Bei einer Teilnehmendenzahl von unter 7 können Sie diesen Bogen oder das TAP nutzen, nicht die offiziellen Bögen (Richtlinie).Die Antworten der Teilnehmenden müssen dann allerdings von Ihnen als Fazit selbständig zusammengefasst werden.

8. Welche Anrechnungsmöglichkeiten für das Tutorenzertifikat gibt es?

Es können auch Leistungspunkte für das Tutorenzertifikat vergeben werden. Eine detaillierte Ansicht für die Anrechnungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Da im bundesweiten Netzwerk für Tutorienarbeit derzeitig auch an Standards gearbeitet wird, lohnt es sich bezeiten auch in den Fächern nochmal neu nach Anrechnungsmöglichkeiten anzufragen oder diese auszuhandeln.

 

Sonstiges?

Folgender Punkt ist optional (nur dann sinnvoll, wenn brauchbare Materialien vorhanden sind, die Sie gerne weitergeben möchten):

Einstellung eines didaktischen Ablaufplans sowie zugehöriger Materialien zu einer Sitzung, die von Ihnen als Tutor/in geleitet wurde, in die Stud.IP-Veranstaltung „Materialbörse für Tutorinnen und Tutoren

Der Ablaufplan für die Sitzung und die zugehörigen Materialien werden zukünftig als EIN Dokument eingestellt, z. B. unter dem Titel „Didaktischer Ablaufplan und Materialien zum Thema Literaturrecherche im Fach Biologie“.

Achten Sie darauf, dass das Dokument sinnvoll in die Struktur der Veranstaltung integriert wird. Eine Sitzung zu einem Tutorium im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens legen Sie unter „Materialien für Tutorien zu Wissenschaftlichem Arbeiten“ ab. Es erfolgt damit keine Trennung der Planungsraster und der zugehörigen Materialien mehr. Dieses Vorgehen verbessert die Nutzbarkeit und Zuordnung der Planungsraster zu den Materialien.
(siehe Abb.)