Aktivitäten unserer Arbeitsgruppe

Impulse von der EGU 2026

Auf der diesjährigen EGU 2026 in Wien waren gleich mehrere Mitglieder des Instituts vor Ort und haben sich am vielfältigen Austausch über aktuelle Forschung und Ansätze beteiligt.

Im Mittelpunkt standen für uns   Gekoppelte Mensch-Wasser-Systeme,   Landwirtschaft unter hydroklimatischen Extremen sowie der Umgang mit Unsicherheit. Es hat Freude gemacht mit internationalen Kolleg*innen unsere zwei sehr gut besuchten Sessions zu moderieren und mit den anderen Teilnehmenden in Austausch zu kommen. Auch zu unseren Vorträgen zu    Hochwasserwarnungen und Unsicherheit (Höllermann & Heidenreich) und   Klimaanpassung in der Landwirtschaft (Heinzel & Höllermann).

Das positive Feedback und die lebendigen Diskussionen haben gezeigt, wie wertvoll Kollaboration über fachliche, institutionelle und geografische Grenzen hinweg ist. Gerade bei komplexen Klima- und Wasserfragen entstehen tragfähige Lösungen dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Die EGU 2026 hat erneut deutlich gemacht: Forschung lebt von Vielfalt, Austausch und Freude an gemeinsamen Ideen.

Filmgespräch zur »Das Gewicht der Welt« - Kino trifft Wissenschaft

Am 29.04.2026 nahm  Prof. Dr. Höllermann als Gast am Filmgespräch teil, das in Kooperation vom Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen und dem Projekt Fit4Growth der Hochschule sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt veranstaltet wurde. Der Film "Das Gewicht der Welt " bleibt insbesondere hängen, weil er zeigt, dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht neutral im Raum steht. Sie betrifft, fordert heraus und verändert Haltung. Die anschließende Diskussion hat genau diese Spannbreite sichtbar gemacht. Es war eine Bereicherung mit dem Regisseur
 Florian Heinzen-Ziob, einem der Filmprotagonisten Prof. Sebastian Seiffert, meiner Kollegin  Julia Heinz von der  Hochschule Osnabrück und dem Publikum im Anschluss an den Film ins Gespräch zu kommen.
 

 

Leadership‑Programm des tansanischen Wasserministeriums

 Beitrag zum Kooperationsprojekt Niedersachsen – Tansania

Am 18.03.2026 erörterte   Prof. Dr. Britta Höllermann gemeinsam mit künftigen Entscheidungsträger*innen im tansanischen Wassersektor, warum die Einbeziehung vielfältiger Perspektiven eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Anpassungsmaßnahmen ist. In ihrem Beitrag „Plurality of Perceptions: How Uncertainty Shapes Water Management Decisions“ zeigte sie anhand von Beispielen aus Tansania und Deutschland, wie unterschiedliche Wahrnehmungen von Umweltveränderungen und Unsicherheiten Entscheidungen im Wassermanagement prägen. In der anschließenden Diskussion haben die Teilnehmenden die Kernbotschaften in ihre eigenen Arbeitsbereiche übersetzt. Gerade dieser Transfer zeigte, wie wichtig Perspektivenvielfalt für tragfähige Anpassungsstrategien ist.

Unsere Teilnahme an der Esri Konferenz 2025

Erfolgreiche Teilnahme an derEsri Konferenz 2025 - World Conference Center Bonn, 26.–27. November 2025

 Dr. Amelie Stolle und  Inga Matschke nahmen an der Esri‑Konferenz 2025 teil und konnten das enorme Potenzial von Geoinformationssystemen (GIS) sowie deren Innovationskraft erleben.

Pre‑Workshop„Teaching Modern GIS“

Am Vorabend besuchten Dr. Amelie Stolle und Inga Matschke den Pre‑Workshop Teaching Modern GIS. Dort trafen sie auf ein Netzwerk von Lehrenden aus der deutschsprachigen GIS‑Community und diskutierten in intensiven Austausch‑ und Arbeitsrunden aktuelle didaktische Methoden sowie praxisnahe Anwendungsbeispiele.

Vortrag von Dr. Amelie Stolle

Am 26. November hielt Dr. Amelie Stolle als Gastrednerin einen überzeugenden Vortrag zum Einsatz von GIS in der universitären Lehre. Sie zeigte praxisnah, wie Studierende mithilfe von ArcGIS anspruchsvolle raumanalytische Projekte umsetzen können – von der Datenerfassung über die Analyse bis zur visuellen Aufbereitung. Der Vortrag regte im Anschluss zahlreiche Diskussionen an und verdeutlichte, wie GIS das Lernen interaktiv und forschungsnah gestaltet.

Ausblick

Die Eindrücke und Kontakte von der Esri‑Konferenz 2025 stärken das Bestreben, GIS‑Kompetenzen nachhaltig in Lehre und Forschung zu verankern.

Wassermanagement in der Landwirtschaft: Explorative Feldforschung in Brandenburg und Bayern

Im September und Oktober war die Arbeitsgruppe Geographische Mensch-Umwelt-Forschung mit  Prof. Dr. Höllermann,  Christine Heinzel und  Inga Matschke in Brandenburg und Bayern sowie Baden-Württemberg auf Feldforschung. Der Schwerpunkt der Feldaufenthalte lag auf der Umsetzung unterschiedlicher Wassermanagement-Strategien in der Landwirtschaft. Der konstruktive Austausch mit Landwirt*innen, Organisationsvertreter*innen und Amtsträger*innen hat uns detaillierte Einblicke in sowohl Anpassungsstrategien als auch Herausforderungen geboten, die die Ackerwirtschaft und Sonderkulturen prägen. Natürlich durfte ein kleines Tomaten-Tasting nicht fehlen: Schwarz, grün, gelb und orange.