Emotionen von Herrschenden im Hellenismus
Christiane Kunst und Nicole Diersen
Bearbeitung Gero Leege
Das Projekt „Emotionen von Herrschenden im Hellenismus“ (2026/2027/2028) finanziert aus dem Förderprogramm zukunft.niedersachsen befasst sich mit der Frage, welche Emotionen Königen und Königinnen in der Zeit von Alexander III. bis zu Kleopatra VII. von antiken Historiographen zugeschrieben werden. Ausgangspunkt ist die Hypothese, dass Frauen nicht emotionaler narrativiert werden als Männer, sondern auch Männern von den antiken Autoren Emotionen zugeschrieben wurden. Daraus ergibt sich die Frage, inwieweit es überhaupt männliche und weibliche Emotionen gibt oder inwiefern es sich hierbei um sozial-codierte Zuschreibungen handelt. Damit steht die emotionale Konstruktion von Geschlecht für die Antike grundlegend auf dem Prüfstand.
Bildnachweis: Johann Georg Wille, Death of Mark Antony with Cleopatra at left, MET, New York, Public Domain (CC0).
gefördert durch: