Veröffentlichung: “An apparently indissoluble clot of unwanted humanity”: “Non‑European” Displaced Persons in Postwar Resettlement

Am 3. Dezember 2025 ist in der aktuellen Ausgabe des Journals Diasporas der von Jessica Wehner verfasste Aufsatz “An apparently indissoluble clot of unwanted humanity”: “Non‑European” Displaced Persons in Postwar Resettlement erschienen. ( Diasporas)

Am 3. Dezember 2025 ist in der aktuellen Ausgabe des Journals Diasporas der von Jessica Wehner verfasste Aufsatz “An apparently indissoluble clot of unwanted humanity”: “Non‑European” Displaced Persons in Postwar Resettlement erschienen. ( Diasporas)

Im Jahr 1951 wurde rund 800 kalmückischen Vertriebenen in der Nachkriegszeit in Deutschland die Umsiedlung nach Paraguay verweigert. Anhand von Quellen der Internationalen Flüchtlingsorganisation und der Arolsen Archives zeigt dieser Artikel, wie ihre Darstellung als „Asiaten” und Nachkommen Dschingis Khans den öffentlichen Diskurs und die Migrationspolitik prägte. Diese Kategorisierungen behinderten ihre Auswanderung, obwohl sie sich bemühten, sich als „Europäer” zu präsentieren. Der Fall veranschaulicht, wie die humanitäre Politik der Nachkriegszeit tief mit rassistischen und kulturellen Vorurteilen verflochten war und Einfluss darauf hatte, wer als assimilierbar und einer neuen Heimat würdig angesehen wurde.