Projekte

Projekte der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften 2014–2026

Die folgende Übersicht dokumentiert Drittmittelprojekte und Kooperationsvorhaben, die zwischen 2014 und 2024/25 unter dem Dach der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften (IAK) am Historischen Seminar der Universität Osnabrück durchgeführt wurden, sowie unser laufendes Forschungsprojekt. Unsere ARbeit verbindet unterschiedliche Konflikt- und Gewaltkontexte: Antike, Erster und Zweiter Weltkrieg, NS-Verfolgung und Shoah, Kalter Krieg, gegenwärtige Erinnerungskultur. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, einen Ort über die Schichtungen von Ereignis, Materialität und Narrativ hinweg lesbar zu machen.

Die Reihenfolge folgt dem zeitlichen Beginn der Projekte, neuere Vorhaben zuerst.


2023–2026 | Die ›Emslandlager‹ als Konfliktlandschaft in Transformation

Forschendes Lernen am Schnittpunkt von universitärer Lehrer*innenbildung, Gedenkstättenpädagogik und partizipativer digital public history.

Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass gemeinsam mit Prof. Dr. Lale Yildirim (Universität Kiel), gefördert im Programm Pro*Niedersachsen.

Das Projekt verbindet die geschichtskulturelle Erschließung der Emslandlager als Konfliktlandschaft mit forschendem Lernen in der Lehramtsausbildung. Es entwickelt digitale Formate, die Gedenkstättenpädagogik, partizipative Quellenarbeit und Public History systematisch zusammenführen.

 Details

Zwei Personen stehen vor einem Gebäude mit dunkler Holzverkleidung und einer großen grünen Holztür. Über der Tür befindet sich ein schmales Fenster. Die Personen sind von hinten zu sehen, tragen schwarze Jacken und halten gemeinsam ein Tablet in den Händen. Neben der Tür gibt es ein kleines Fenster, und im Hintergrund sind Bäume und ein weiteres Gebäude zu erkennen.
© Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück

[2023-2026] 
Die ‚Emslandlager’ als Konfliktlandschaft in Transformation: Forschendes Lernen am Schnittpunkt von universitärer Lehrer*innenbildung, Gedenkstättenpädagogik und partizipativer digital public history.


Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass gemeinsam mit Dr. Lale Yildirim (Universität Kiel), gefördert im Programm Pro*Niedersachsen.

Studierende der Universität Osnabrück arbeiten in der hügeligen Landschaft in Karya
© Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück

[2023-2024]
Tödliche Zwangsarbeit in Karya.


Teilprojektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, Kooperation mit Stiftung Denkmal für die Ermordeten Juden Europas und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.   

Ein Denkmal aus hellem Stein steht im Zentrum eines gepflasterten Weges, umgeben von schneebedecktem Boden. Vor dem Denkmal sind rote Blumengestecke platziert. Die Umgebung besteht aus hohen, schlanken Bäumen, die einen Wald bilden. Rechts vom Denkmal befindet sich ein dunkles, modernes Gebäude mit großen Fenstern. Ein bewölkter Himmel ist im Hintergrund zu sehen.
© Aliaksandr Dalhouski

[2022-2024]
Гвалт і памяць – Mapping the Co-Presence of Violence and Memory in Belarus.


Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Minsk, gefördert durch die Stiftung EVZ. 

Mitarbeiter*innen der Universität Osnabrück werten gemeinsam erhobene Daten am Rechner aus
© 2021-10-08, Bild und © F.A. Heinen, Hollerath, Kriegsgefangenenlager; Nationalsozialismuzs; Rote Armee; Sonierung; Universität Osnabrück

[2020-2024]
Lernort ‘Schlachtfeld’? Neue Didaktik einer Konfliktlandschaft Hürtgenwald.


Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, gefördert vom Landschaftsverband Rheinland. 

Bilder von einem Graffiti, welche in der App "Pan-History" dokumentiert werden
© Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück

[2022-23]
Pan-history: Internationales Netzwerk Dokumentation, Analyse und Vermittlung der Transformation von Gewaltorten in partizipativen Citizen-Science Formaten.


Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, Prof. Dr. Norbert de Lange, Dr. Valentin Schneider, gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Programmbereich Europäische und internationale Zusammenarbeit.

Vor einem dunkelblauen Hintergrund ist eine stilisierte, weiße Umrisszeichnung eines Steins. Rechts daneben stehen in weißer Schrift die Worte "In Stein Gemeißelt", gefolgt von den Übersetzungen: "Set in Stone" (Englisch), "Высячаны ў камені" (Belarussisch) und "Izcirsts akmenī" (Lettisch)
© Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück

[2022-2023]
In Stein gemeißelt? - Digital erfahrbare Erinnerungsdiskurse im Stadtraum von Niedersachsen und Osteuropa.


Teilprojektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, mit der Universität Göttingen im Programm Zukunftsdiskurse des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

[2022]
Virtueller Lernort Malyj Trostenez/ Maly Trascjanec.


Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Minsk und der Professur für Didaktik der Geschichte (Prof'in Dr. Lale Yildirim) der Universität Osnabrück, gefördert durch die Stiftung EVZ.