Transfer

Die Transferaktivitäten des Instituts für Kunst/Kunstpädagogik der Universität Osnabrück realisieren sich in verschiedene regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten, die sich an der Schnittstelle von Forschung, Kunst und Gesellschaft bewegen. In der Lehre vermittelte sowie in der Forschung erarbeitete Wissensbestände und Fachexpertisen werden in diesem Zuge in die Gesellschaft getragen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Am Institut für Kunst/Kunstpädagogik realisiert sich dieser Transfer in zahlreichen regionalen Ausstellungs- und Projektaktivitäten. Dabei stehen insbesondere regelmäßige Kooperationen mit regionalen Institutionen und Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungshäusern, Galerien, kulturellen Bildungsorten, außeruniversitären Bildungsträgern etc. im Vordergrund. Mit Blick auf die am Institut angesiedelten Lehramtsstudiengänge erfolgt darüber hinaus ein reger Austausch mit Schulen und Kunstlehrkräften, der u.a. in Fortbilungsangeboten in der Lehrer*innenbildung mündet.

Übergeordnetes Ziel ist es, Forschungsergebnisse, kunstdidaktische und kunstvermittende Anliegen sowie die im Rahmen der künstlerischen Lehre entstandenen künstlerischen Arbeiten der Studierenden einer breiten Öffentlichkeit und relevanten Teilöffentlichkeiten zugänglich zu machen. Auf diese Weise wird der Dialog mit der Gesellschaft gestärkt, gesellschaftsrelevante Fragen diskutiert und in künstlerischen wie kunstvermittlenden Zusammenhängen bearbeitet.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über Transferprojekte sowie aktuelle und ehemalige Kooperationspartner des Instituts für Kunst/Kunstpädagogik. 

 

Die Graphische Sammlung am IfKK besteht seit 1984 und besitzt einen Bestand von 1200 Blättern Originalgraphik vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Malerbücher und Mappeneditionen sowie illustrierte bibliophile Bücher ergänzen die Sammlung.

Der Graphikbestand dokumentiert die Entwicklung der graphischen Kunst von Holz- und Kupferstich des 15. Jahrhunderts über Ausprägungen und Weiterentwicklungen im 16. und 17. Jahrhundert bis zur Reproduktionsgraphik, Illustrationsgraphik und Malerradierung im 18. Jahrhundert.

Neben anderen stehen Blätter von Dürer, Callot, Rembrandt, Rubens, Ostade, Eisen, Hogarth, Chodowiecki, Moreau-Le Jeune, Boucher und Goya für die künstlerische Entwicklung zur Verfügung mit ihren Eigenheiten und zeittypischen Ausformungen und Sujets.

Das 19. Jahrhundert ist mit Graphiken wichtiger Entwicklungen, beispielsweise Romantik, Schule von Barbizon, Impressionismus und Symbolismus vertreten. Einen besonderen Schwerpunkt stellt hier die französische Karikatur mit Honoré Daumier und seinem Umfeld dar.

Die Kunst des 20. Jahrhunderts mit ihrem Stilpluralismus zwischen Gegenständlichkeit, Abstraktion und ungegenständlicher Kunst ist bis zur Gegenwart gut dokumentiert. Radierungen und Lithographien von Liebermann und Corinth zeigen den deutschen Impressionismus, Blätter von Picasso dokumentieren seine besondere künstlerische Stellung. Arbeiten von Bill, Albers, Schultze und Tapies veranschaulichen ungegenständliche Werke von der geometrischen abstrakten Kunst bis zum Informel. Untersucht werden Ausdrucksformen graphischer Kunst mit ihren künstlerischen Ausformungen, Eigenheiten und Besonderheiten im historischen und aktuellen Kontext. Neben der Handzeichnung stellt die Druckgraphik mit ihrem spezifischen künstlerischen Möglichkeiten in den verschiedenen Techniken einen Untersuchungsschwerpunkt dar.

Besondere Bedeutung finden daher beispielsweise die Ausdrucksformen des Kupferstichs, der Radierung, der Aquatinta, der Lithographie, des Holzschnitts und Serigraphie. Es wird nach den medialen Möglichkeiten wie auch nach der Art und Weise des Umgangs mit graphischen Bildmitteln und Verfahren sowie deren Veränderungen gefragt. Neben den künstlerisch-technischen Bedingungen stehen die Entwicklungen individueller künstlerischer Positionen sowie die Analyse der Bildrealität im Wirkungsgefüge zur Zeit-, Kultur- und Ideengeschichte zur Untersuchung. Die Erweiterung der Sammlung berücksichtigt die künstlerische Qualität, den thematischen Bezug und drucktechnische Aspekte.

Hier folgen Informationen zu den Ausstellungsmöglichkeiten in örtlichen Galerien.

In Kooperation mit zahlreichen Institutionen, Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen finden in unterschieldichsten Formaten künstlerische, kuratorische, kunstvermittelnde, design-, kunst- und medienwissenschaftliche Transferaktivitäten des Instituts für Kunst/Kunstpädagogik (IfKK) statt. 

Außeruniversitäre Kooperationen

Langjährige und bewährte Kooperationen des IfKKs mit außeruniversitären Institutionen und Partner*innen sichern eine vielfältige forschungs- und anwendungsorientierte Zusammenarbeit. Folgende außeruniversitäre Kooperationen bestanden / bestehen seit 2003. Planung und Organisation von Ausstellungen, Durchführung von Praktika, studienbegleitende Berufserfahrungen, Vermittlung von Kunst und Medien in Zusammenarbeit mit: