Studienorganisation / Studienablauf

Ein Studium bringt viele neue Eindrücke und Herausforderungen mit sich. Neben spannenden Inhalten ist eine gute Organisation entscheidend, um erfolgreich und stressfrei durch das Semester zu kommen. Studienorganisation bedeutet, den Überblick über Fristen, Prüfungen und Lehrveranstaltungen zu behalten und das Studium an die eigenen Lebensumstände anzupassen. Wer sich frühzeitig damit beschäftigt, schafft eine solide Grundlage für einen reibungslosen Studienverlauf.

Allgemeines zur Studienorganisation

Die Organisation und Verwaltung Ihres Studiums läuft über verschiedene Online-Plattformen, zu der Sie mit Ihrer  Uni-Benutzerkennung Zugang erhalten. Die wichtigsten Plattformen sind   Stud.IP (Anmeldung zu Lehrveranstaltungen, Zugang zur digitalen Lehre),  HISinOne (Anmeldung zu Prüfungen am Ende jeden Semesters) und Ihr eigenes   E-Mail Konto - SoGo (Verwendung für die universitätsweite Kommunikation, z. B. mit Dozent*innen). Die Plattformen können alle einzeln angewählt und verwendet werden, oder es ist der Zugriff auf alle Plattformen gebündelt über   MyUOS möglich.

Hinweis:
E-Mails, die über SoGo versendet werden, sind ausschließlich in SoGo sichtbar. Nachrichten, die innerhalb von Stud.IP versendet werden, erscheinen sowohl in Stud.IP als auch in SoGo.Prüfen Sie am besten beide Portale, um keine Nachrichten zu verpassen.

Das VirtUOS bietet als Mikromodul eine kurze Einführung über die digitalen Basisdienste an der Universität Osnabrück an. Dieses ist auffindbar über die Suche in StudIP unter "Mikromodul: Digitale Basisdienste an der UOS (Mikromodul)".
Außerdem finden Sie Hinweise zu den  Software-Lizenzen der Universität und allgemeine  Hinweise zu verschiedenen IT-Services beim Rechenzentrum.

Grundsätzlich können Sie Ihr Studium weitgehend frei gestalten. Allerdings gelten für viele Veranstaltungen, die berücksichtigt werden müssen, bestimmte Vorgaben – daher ist eine langfristige Planung unver­zichtbar. Als Hilfestellung wurden die  Studienverlaufspläne erstellt, die bei der Orientierung helfen sollen.

Die  Checklisten ermöglichen Studierenden, den eigenen Studienfortschritt zu verfolgen. Jedes absolvierte Modul kann abgehakt werden, wodurch eine klare Übersicht über erledigte und noch ausstehende Aufgaben entsteht.
Hinweis: Die Checklisten dienen ausschließlich der Orientierung. Nicht berücksichtigt sind die Veranstaltungen des gegebenenfalls gewählten weiteren Fachs, der überfachliche Teil, das Praktikum sowie die Abschlussarbeit.

Detaillierte Modulbeschreibungen finden Sie in der Modulübersicht des jeweiligen Studiengangs (Bachelor, Master, Lehramt). Diese Dokumente sind auf den Webseiten des  Instituts für Kunst/Kunstpädagogik sowie im zentralen Bereich  Studienangebot der Uni Osnabrück abrufbar. Sie zeigen, welche Module in welchem Semester empfohlen werden, geben eine inhaltliche Beschreibung und knüpfen an die Übersicht, welche Art von Veranstaltungen belegt werden soll.

Die Erstellung des Stundenplans gehört zu den ersten wichtigen Schritten im Studium. Dabei gilt es, die angebotenen Veranstaltungen – Vorlesungen, Seminare und Übungen – so zu kombinieren, dass sie den Anforderungen der Prüfungsordnung entsprechen und gleichzeitig zu Ihrem persönlichen Alltag passen.

Pflichtveranstaltungen prüfen
Achten Sie zunächst darauf, ob Pflichtveranstaltungen ohne Alternativangebote existieren. Diese müssen fest eingeplant werden.

Modulbezogene Ergänzungen wählen
Ergänzen Sie danach Veranstaltungen, die für die jeweiligen Module anerkannt werden können. Achten Sie dabei auf Überschneidungen mit anderen Fächern.

Besondere Angebote berücksichtigen

  • Veranstaltungen, die nur einmal jährlich stattfinden.
  • Sonderveranstaltungen (z. B. mit Gastdozierenden).
  • Kurse mit begrenzter Teilnehmerzahl, bei denen die Zulassung schwierig sein kann.

Überschneidungen vermeiden
Planen Sie ausreichend Zeit für Vor- und Nachbereitung, das eigenständige Lernen sowie Pausen ein.

Tipps von Mitstudierenden einholen
Studierende höherer Semester, Fachschaften oder Studienberater*innen können wertvolle Ratschläge geben.

Hinweis zur Arbeitsbelastung
Im Idealfall sollten Sie pro Semester etwa 30 Leistungspunkte (LP) studieren und diese gleichmäßig über das Semester verteilen. So vermeiden Sie sowohl Unter‑ als auch Überforderung.

Studienablauf

Dieser Bereich bietet eine Orientierung zum Studienaufbau am IfKK. Er erklärt die grundlegende Struktur des Studiums und unterstützt Sie dabei, Module und Veranstaltungen besser einzuordnen.
Verbindlich sind die jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen.

Grundstruktur des Studiums

Ein Studium ist in Module gegliedert. Module sind thematische Einheiten, die sich in der Regel aus mehreren Veranstaltungen zusammensetzen.

Die einzelnen Veranstaltungen innerhalb eines Moduls sind teilweise fest vorgegeben. In den meisten Fällen besteht jedoch auch die Möglichkeit, aus einem Angebot an Veranstaltungen auszuwählen.

Module und Veranstaltungswahl

Welche Module abgeschlossen werden müssen, hängt von der jeweiligen Prüfungsordnung bzw. dem Studiengang ab. Die konkreten Inhalte der einzelnen Module sind den jeweiligen  Modulbeschreibungen zu entnehmen.

In den Modulbeschreibungen finden Sie außerdem Informationen zum Umfang der Module und der einzelnen Veranstaltungen, zur Anzahl der Leistungspunkte sowie dazu, ob die Prüfungsleistung benotet oder unbenotet ist.

Häufig geben bereits die Titel der Module eine Orientierung, wie diese im Studium einzuordnen sind.

Grundmodule vermitteln in der Regel die Basis für weiterführende Veranstaltungen und sind oft Voraussetzung für den Besuch von Aufbaumodulen. Hauptmodule bauen thematisch auf den Grundmodulen auf und dienen der Vertiefung der Inhalte.

Zudem wird zwischen Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen unterschieden. In Pflichtmodulen bestehen in der Regel nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten. Wahlpflichtmodule bieten hingegen mehr Freiheiten bei der Auswahl der Inhalte und können an individuelle Schwerpunkte angepasst werden.

Schwerpunkte im Studium

Am IfKK besteht die Besonderheit, dass im Verlauf des Studiums individuelle Schwerpunkte gesetzt werden können. Es ist in der Regel nicht möglich, alle angebotenen Bereiche gleichermaßen zu studieren.

Daher empfiehlt es sich, bereits nach einer Orientierungsphase – insbesondere während der Grundmodule – zu überlegen, in welchen Bereichen später ein Schwerpunkt gesetzt werden soll.

Im Masterstudium unterscheiden sich die Schwerpunkte je nach Studiengang:

  • In den lehramtsbezogenen Masterstudiengängen liegt der Fokus auf Kunstdidaktik.
  • Im Fachmaster „Kunst und Kommunikation“ besteht die Möglichkeit, einen von drei Schwerpunkten zu wählen: Ausstellungspraxis, Projektarbeit oder Kulturelle Bildung.

Praktische Vertiefung (Atelierlehren)

Die sogenannten Atelierlehren bilden einen zentralen Bestandteil des Kunststudiums. Sie ermöglichen die vertiefte praktische Arbeit in den jeweiligen künstlerischen Bereichen und bauen in der Regel auf zuvor belegten Grundmodulen auf.

Da die Anzahl der belegbaren Grundmodule begrenzt ist, sollten diese bewusst gewählt werden. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, in der Anfangsphase verschiedene Bereiche auszuprobieren, um eine fundierte Schwerpunktentscheidung treffen zu können.

Eine frühzeitige und einseitige Festlegung kann dazu führen, dass der Zugang zu bestimmten künstlerischen Bereichen im weiteren Studienverlauf eingeschränkt ist.

Am IfKK werden verschiedene praktische Schwerpunkte angeboten, in denen im Verlauf des Studiums eine Vertiefung erfolgen kann. Dazu gehören insbesondere:

  • Zeichnung, Malerei und Druckgrafik
  • Bildhauerei, Skulptur und Raum
  • Medien und Design, Fotografie
  • zeitbasierte Kunstformen

Diese Bereiche bilden die möglichen praktischen Schwerpunkte innerhalb des Studiums.

Die praktischen Hauptmodule bzw. Atelierlehren sind in der Regel auf zwei aufeinander aufbauende Semester angelegt. Im ersten Semester dient die Atelierlehre dazu, sich mit dem jeweiligen Medium vertraut zu machen und erste eigene Fragestellungen zu entwickeln. Im darauffolgenden Semester wird diese Arbeit vertieft und weitergeführt. Den Abschluss bildet häufig eine Projektarbeit oder ein Portfolio.