Studentische Konferenz „Gegenwartstendenzen"

Rechtsruck, KI, Antifeminismus und Klimakrise: Was sind die Zeichen unserer Zeit und wie adressieren wir sie richtig?

In der vorlesungsfreien Zeit fand die studentische Konferenz “Gegenwartstendenzen” der ersten Kohorte des Masters Soziologische Zeitdiagnose statt. Mehr als 40 Teilnehmende mit zum Teil weiter Anreise sprachen zwei Tage lang über die Zeichen unserer Zeit, die Krisen der Gegenwart - und wie sie zu adressieren sind.

Der Masterstudiengang  Soziologische Zeitdiagnose hat mit seiner zweitägigen studentischen  Konferenz Gegenwartstendenzen ein wichtiges Öffentlichkeitsformat erfolgreich umgesetzt. Organisiert von Studierenden aus der ersten Kohorte des Programms kamen Bachelor- und Masterstudierende sowie Promovierende aus dem gesamten Bundesgebiet – unter anderem aus Freiburg, Berlin, Halle, Frankfurt, Würzburg und Koblenz – am Institut für Sozialwissenschaften zusammen, um zentrale Phänomene der Gegenwart zu diskutieren: die Zuspitzung ökologischer Krisen, den globalen Rechtsruck und die Erosion demokratischer Institutionen, den Anstieg von Antifeminismus sowie ökonomische und soziale Disruptionen durch Künstliche Intelligenz.

In verschiedenen Panels und Gruppendiskussionen stellten die Teilnehmer*innen ihre Arbeiten und Projekte vor, die anschließend kritisch geprüft und gemeinsam weiterentwickelt wurden. Die äußerst professionell gestalteten Vorträge und Diskussionen wurden dabei von den anwesenden Wissenschaftler*innen in den höchsten Tönen gelobt: “Da hat die soziologische Zunft ja noch eine Zukunft”, bemerkte Dr. Ute Volkmann von der Uni Bremen mit einer Mischung aus Anerkennung und etwas Selbstironie gleich nach dem ersten Panel. Ein Höhepunkt der Konferenz war die Podiumsdiskussion unter ihrer Beteiligung zur Frage „Wer diagnostiziert wen? Über die Deutungsmacht von Zeitdiagnosen", die die Kontroversen soziologischer Gesellschaftsdeutung mit Blick auf Gender sowie die Situiertheit von Wissen und Interpretation beleuchtete.

Die Vielzahl der Perspektiven sowie die intensiven Diskussionen im Anschluss an jedes Panel verdeutlichten den Bedarf, sich fortlaufend mit den Deutungen der Gegenwart auseinanderzusetzen und hierzu zu forschen.

Die Konferenz wurde vom studentischen Organisationskomitee des Studiengangs konzipiert und durchgeführt. Ermöglicht wurde das Projekt zudem durch die Förderung des  Transferpools der Universität Osnabrück.

Interesse am Masterstudiengang? Der  Masterstudiengang Soziologische Zeitdiagnose ist deutschlandweit einzigartig. Informationen zum Studiengang sowie zur Bewerbung erhalten Sie bei  Programmkoordinator Hannes Kohlhoff oder auf der  Website des Studiengangs.

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