Publikationen

Buchtitel The Voices of the Song in künstlerischer Darstellung
© Brill Verlag, P.F. Esler, A.C. Hagedorn

Anselm C. Hagedorn, Philip F. Esler (Herausgeber)

The Voices of the Song
The Diversity of the Bible's Only Love Poem

This book offers an array of new approaches to the Song of Songs, the Bible's only love poem, which set the work more firmly in relation to its ancient context, the natural world, and theological, literary and bodily engagements, and its artistic representation. It begins with an introduction that summarises approaches to the Song, past and present. Three essays then consider it in the light of specific contexts: the polygynous Solomonic court, aspects of Hellenistic culture and ancient near eastern love poetry. The next three essays explore the Song with respect to the philosophy of plants, the Edenic garden and the integration of nature and divine and human love. Four contributions then focus upon the Song and poetics. Two more essays view the Song in the perspective, respectively, of Julia Kristeva’s reading of the Song and its interpretation in relation to a 'bodily archive.' The last essay reproduces and comments on a series of new paintings on the Song.

Buchtitel Veröffentlichung Prof. Dr. Steffie Schmidt Geschichtsschreibung und Täufertum
© Verlag Mohr Siebeck, Steffie Schmidt

Steffie Schmidt (Herausgeberin)

Geschichtsschreibung und Täufertum
Reformatorische Vielfalt als narrative Herausforderung 1672-1848 

Im Rückblick auf die eigenen reformatorischen Anfänge stellte der Umgang mit den sogenannten (Wieder-)Täufern seit jeher eine ernst zu nehmende Herausforderung für lutherische und reformierte Geschichtsschreiber dar. Zu nah hatten sich prominente Täuferführer im Umfeld der großen Reformatoren bewegt, deren Glaubwürdigkeit sie zu erschüttern drohten. Dass narrative Abgrenzung geboten schien, ist auf dem Höhepunkt der Glaubensstreitigkeiten daher nicht erstaunlich. Was passierte aber mit diesen Erzählmustern, als Pietismus und Aufklärung nicht nur in Kirche und Gesellschaft ein Umdenken anstießen, sondern auch der Geschichtsschreibung neue Impulse verliehen? Wer beschäftigte sich überhaupt noch mit der täuferischen Vergangenheit und warum? Steffie Schmidt geht diesen Fragen nach, indem sie Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der täuferischen Geschichte zwischen 1672 und 1848 identifiziert und davon ausgehend die Entwicklung überkommener Narrative in einer von Brüchen und Transformationen gekennzeichneten Epoche nachverfolgt.

Buchcover mit Titel und künstlerischer Farbgestaltung zum Thema
© Theresa Kölln, Univerlag Osnabrück, V&R unipress, T.Groß,L.-M.Mork,F.Oepping,N.G.Vo, J.Yonis

Talisa Groß, Laura-Marie Mork, Florian Oepping, Nhan Gia Vo, Joran Yonis (Herausgeber:innen)

Macht, Gewalt und Sex
Grenzüberschreitungen als Problem der Werte-Bildung

Verschiedenste Grenzüberschreitungen gehören zum Alltag vieler Menschen, seien es Machtmissbrauch, Gewaltanwendungen oder sexuelle Übergriffigkeiten. Die unterschiedlichen Beiträge werfen aus verschiedenen Winkeln einen Blick auf diesen Themenkomplex. Neben biblischen, historischen und theologischen Perspektiven werden u.a. ebenfalls Bildungseinrichtungen, Kirchen/Moscheen, der Sport und das gewaltvolle Zuhause mit einbezogen. Zudem decken die Beiträger:innen auch das Zusammenspiel von Macht, Gewalt und Sex sowie die gesellschaftlichen Konsequenzen daraus auf. Sie legen darüber hinaus nahe, daß ein kritischer Umgang mit Grenzüberschreitungen sowie eine Sensibilisierung für die Thematik Bestandteil von Bildungsprozessen sein sollten. Der vorliegende Band will aus diesem Grund dazu anregen, die Diskussionen weiterzuführen und die eigenen Werte zu reflektieren.

© Martin H. Jung, utb

Martin H. Jung (Herausgeber)

Kirchengeschichte (utb basics), 3. Auflage

2000 Jahre Kirchengeschichte auf 330 Seiten – aus evangelischer Perspektive, aber im ökumenischen Geist. Dieses Buch gibt einen Überblich und konzentriert sich auf das Wesentliche. Es basiert auf dem neuesten Stand der Forschung und schlägt Brücken von der Geschichte in die die Gegenwart. 

Die Geschichte des Christentums wird konsequent kritisch behandelt, den dunklen Seiten wir nicht ausgewichen. Das Lehrbuch ist didaktisch aufbereitet und bietet Begriffserklärungen und Arbeitsaufgaben sowie Hinweise zu Klausuren und Hausarbeiten. Konsequent wird die Lesbarkeit und Verständlichkeit geachtet und nicht mehr vorausgesetzt als das, was Studierende heutzutage an Allgemeinwissen mitbringen.

Das Buch zeigt, dass Kirchengeschichte nicht verstaubt und langweilig ist, sondern spannend, höchst relevant und immer aktuell.

 

Namen der Herausgeber sowie Buchtitel in Schriftform
© Mohr Siebeck Verlag,
Johann Hinrich Claussen, Martin Fritz, Andreas Kubik, Rochus Leonhardt, Arnulf von Scheliha

Johann Hinrich Claussen, Martin Fritz, Andreas Kubik, Rochus Leonhardt, Arnulf Von Scheliha (Herausgeber)

Christentum von rechts

Die politische Landschaft Deutschlands hat sich stark verändert. Am deutlichsten zeigt sich dies durch die Etablierung einer neuen Partei. Wenig beachtet wurde bisher, dass in der Politik von rechts auch religiöse Impulse wirksam sind. Zudem hat dieses 'Christentum von rechts' auch Sprecher, die zu einer intellektuell gehaltvollen Auseinandersetzung Anlass bieten, nämlich die 'Neuen Rechten'. Es genügt nicht, sie nur historisch, politologisch, soziologisch oder sozialpsychologisch zu untersuchen. Vielmehr sollte man sie auch theologisch deuten und beurteilen.
Wer sich theologisch mit der Neuen Rechten beschäftigt, hat nicht nur die Chance, eine zumeist unbeachtete Tiefendimension auszuleuchten. Es bietet sich ihm auch die Gelegenheit zu einer Selbstprüfung. Denn die Neuen Rechten und ihre Theologien sind nicht einfach etwas 'Anderes'. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass manches mehr mit 'uns' zu tun hat, als 'uns' lieb sein mag. Deshalb ist es so wichtig, ihre Texte präzise zu untersuchen. Wer dies tut, dem begegnen Motive, die man aus der Theologiegeschichte kannte, aber längst für überwunden hielt. Doch handelt es sich hier um virulente Gegenwartsimpulse, auf die es eine konstruktive theologische Antwort bräuchte. Diese soll hier mit den bewährten Methoden einer historisch, politologisch und soziologisch informierten Systematischen und Praktischen Theologie gesucht werden. Dabei gehen die Autoren exemplarisch vor und untersuchen einzelne Hauptakteure und Leitmotive - aus unterschiedlichen Perspektiven. In dieser Offenheit möchten sie zu einer breiten theologischen Debatte anregen.

© Gregor Etzelmüller,
Mohr Siebeck Verlag

Gregor Etzelmüller (Herausgeber)

Gottes verkörpertes Ebenbild
Eine theologische Anthropologie

Gregor Etzelmüller entwickelt den Grundriss einer theologischen Anthropologie, die konsequent von der Verkörperung des Menschen ausgeht. Der Mensch ist Gottes verkörpertes Ebenbild – diese Aussage wird zugleich interdisziplinär und biblisch-theologisch entfaltet. Dadurch erschließt sich die lebensförderliche Weisheit des Leibes und erscheinen Endlichkeit, Sünde und Bestimmung des Menschen in einem neuen Licht.

Gregor Etzelmüller (geboren 1971) war Principal Investigator des Heidelberger Marsilius-Projektes »Verkörperung als Paradigma einer evolutionären Kulturanthropologie« und ist seit 2016 Professor für Systematische Theologie an der Universität Osnabrück sowie gegenwärtig Sprecher des Graduiertenkollegs »Religiöse Differenzen gestalten. Pluralismusbildung in Christentum und Islam«.

Die Weisheit und der Gottessohn
Studien zur hermeneutischen Grundlegung einer Theologie des Neuen Testament
Herausgegeben von Ulrike Mittmann

2021. X, 456 Seiten
eBook PDF
ISBN 978-3-16-156064-4 DOI

Die vorliegende Sammlung von Einzelstudien Ulrike Mittmanns zielt auf einen hermeneutischen Neuansatz in der Grundlegung einer Theologie des Neuen Testaments. Neu gegenüber allen bisherigen Versuchen, das Neue Testament einer theologischen Gesamtanalyse zu unterziehen, ist die für alle untersuchten Schriften geltende Verankerung in der alttestamentlich-jüdischen Weisheit. Die Autorin zeigt, dass die christologische Entwicklung sich im Horizont der alttestamentlich-jüdischen Weisheit vollzog, die in hellenistischer Zeit alle Bereiche theologischer Reflexion umfassend systematisierte. Die Systematisierung ging einher mit der Ausformung eines binitarischen Gottesbildes, das wegweisend war für die christologische Reflexion des Urchristentums und die spätere Ausbildung eines trinitarischen Gottesbildes.